Recent Posts

Post Categories

Gaston Vogel: LE GRAND AMALGAME 
07 octobre 2023, attaque sans nom du Hamas sur un kibboutz d’Israël contigu à la Bande de Gaza – 1200...
Frank Bertemes: Marschrichtung Rechts ? 
“Reihe rechts – Ohne Tritt – Marsch!“ Das militärische Exerzieren riskiert (leider) auch eine nicht neue politische EU – Marschrichtung...
Gaston Vogel: LA C.P.I.ET NETANYAHU 
La C.P.I. est saisie de la requête de son Procureur aux fins de lancer tant contre les chefs du HAMAS...
Pandemie-Politik: Eng Enquête-Kommissioun zu Lëtzebuerg? 
No all där Opreegung ëm déi vill schlëmm a manner schlëmm Konsequenzen ëm deen ominéisen Topic „Pandemie “ an och...

Blog Post

Gesellschaft

Mars Eusani: Vom Großherzogtum zum Cloggertum Luxemburg! 

Mars Eusani: Vom Großherzogtum zum Cloggertum Luxemburg!
Bild von Dileep Kaluaratchie auf Pixabay

Könnten Organisationen Sprachmodelle der künstlichen Intelligenz wie ChatGPT verwenden, um Wähler zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen? Manche Menschen könnten Sprachmodelle verwenden, um in persönlichen Gesprächen mit Wählern zu manipulieren, zu überreden und zu animieren.

Es gibt nämlich schon politische Technologen die »Cloggers« entwickelnt haben – eine politische Kampagne in einer Blackbox. Die »CloggerApps« verfolgt unerbittlich nur ein Ziel: die Chancen zu maximieren, daß »Der« Kandidat – die Kampagne, die die Dienste von »Clogger Inc.« kauft – eine Wahl gewinnt. Luxemburgs Demokratie verkraftet nicht mehr als 9 Parteien,;bei 60 Abgeordneten, bei 13 Parteien und viele davon Neue dürfte man jetzt schon stutzig sein.

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

Während Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube Formen der KI einsetzen, um die Nutzer dazu zu bringen, mehr Zeit auf ihren Seiten zu verbringen, hätte die »KI von Clogger« ein anderes Ziel: das Wahlverhalten der Menschen zu ändern.

An der Schnittstelle zwischen Technologie und Demokratie stupst »Clogger« die potenzielle Effektivität der Verhaltensmanipulation und der Mikrotargeting-Techniken, die politische Kampagnen um die Chancen der »richtigen Kandidaten« drastisch zu erhöhen. So wie Werbetreibende heute Ihren Browser- und Sozial-Media-Verlauf nutzen, um kommerzielle und politische Werbung individuell zu gestalten, spricht »Clogger« Sie – und tausende anderer Wähler – individuell ansprechen.

»Clogger« bietet 3 Vorteile gegenüber der derzeitigen algorithmischen Verhaltensmanipulation an. 1. das Sprachmodell Nachrichten – Texte, soziale Medien und E-Mails, vielleicht auch Bilder und Videos – erzeugt, die auf Sie persönlich zugeschnitten sind. Während Werbetreibende strategisch eine relativ kleine Anzahl von Anzeigen schalten, können Sprachmodelle wie ChatGPT im Laufe einer Kampagne unzählige einzigartige Nachrichten für Sie persönlich – und Tausende für Luxemburger Wähler ob in Brasilien oder in Luxemburg – generieren.

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

2. Kann »Clogger« eine Technik namens Verstärkungslernen anwenden, um eine Reihe von Nachrichten zu generieren, die mit Wahrscheinlichkeit dazu führen, daß Sie Ihre Stimme abgeben. Beim Verstärkungslernen handelt es sich um ein maschinelles Lernverfahren, bei dem der Computer Aktionen ausführt und Rückmeldungen darüber erhält, welche Aktionen besser funktionieren, um zu lernen, wie ein Ziel erreicht werden kann. Maschinen, die besser als jeder Mensch Go, Schach und viele Videospiele spielen können, haben das Verstärkungslernen eingesetzt.

Wie Verstärkungslernen funktioniert.

3. könnten sich die Botschaften von »Clogger« im Laufe einer Kampagne weiterentwickeln, um Ihre Reaktionen auf die vorherigen Botschaften der Maschine und das, was sie darüber gelernt hat, wie man die Meinung anderer ändert, zu berücksichtigen. »Clogger« ist in der Lage, in der gängigen Wahlkampagne dynamische Unterhaltungen mit den Luxemburgern – zu führen. Die Botschaften von Clogger sind vergleichbar mit Anzeigen, die die Luxemburger Wähler auf verschiedenen Websites und in sozialen Netzwerken verfolgen.

3 weitere Funktionen – oder Bugs – sind erwähnenswert.

Erstens können die von Clogger gesendeten Nachrichten einen politischen Inhalt haben, müssen es aber nicht. Das einzige Ziel der Maschine ist es, den Stimmenanteil zu maximieren, und sie würde wahrscheinlich Strategien entwickeln, um dieses Ziel zu erreichen

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

auf die kein menschlicher Wahlkämpfer gekommen wäre.

Eine Möglichkeit besteht darin, den gegnerischen Wählern Informationen über ihre nichtpolitischen Leidenschaften im Sport oder in der Unterhaltung zu schicken, um die politischen Botschaften, die sie erhalten, zu überdecken. Eine andere Möglichkeit besteht darin, unangenehme Botschaften zu senden – zum Beispiel Inkontinenzwerbung, die zeitlich mit den Botschaften der Gegner zusammenfällt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Freundeskreise der Wähler in den sozialen Medien zu manipulieren, um den Eindruck zu erwecken, daß ihre sozialen Kreise den jeweiligen Kandidaten unterstützen.

2. »Clogger« schert sich nicht um die Wahrheit. Tatsächlich kann er nicht wissen, was wahr oder falsch ist. Sprachmodell-Halluzinationen sind für diese Maschine kein Problem, denn ihr Ziel ist es, Ihre Stimme zu verändern, und nicht, korrekte Informationen zu liefern. Drittens: Da es sich um eine künstliche Intelligenz in Form einer Blackbox handelt, können die Menschen nicht wissen, welche Strategien sie anwendet. Der Bereich der erklärbaren KI zielt darauf ab, die Blackbox vieler Modelle des maschinellen Lernens zu öffnen, damit die Menschen verstehen können, wie sie funktionieren.

Von Demokratie zu Luxemburger Cloggocracy

Wenn die Wahlkampfleiter der Meinung sind, daß diese Maschinen effektiv sind, könnte der Präsidentschaftswahlkampf durchaus auf Clogger gegen Dogger hinauslaufen, und der Gewinner wäre der Kunde der effektiveren Maschine. Politikwissenschaftler und Experten hätten viel darüber zu sagen, warum die eine oder andere KI sich durchgesetzt hat, aber wahrscheinlich würde es niemand wirklich wissen.

Der nächste Premier wird nicht gewählt, weil seine politischen Vorschläge oder Ideen mehr Luxemburger überzeugt haben, sondern weil er oder sie die effektivere KI hatte. Die Inhalte, die den Sieg davongetragen haben, würden von einer KI stammen, die sich ausschließlich auf den Sieg konzentriert und keine eigenen politischen Ideen hat, und nicht von Kandidaten oder Parteien.

In diesem sehr wichtigen Sinne hätte eine Maschine die Wahl gewonnen und nicht ein Mensch. Die Wahl wäre nicht mehr demokratisch, auch wenn alle üblichen demokratischen Aktivitäten – die Reden, die Anzeigen, die Botschaften, die Stimmabgabe und die Auszählung der Stimmen – stattgefunden hätten.

Der von der KI gewählte Premier könnte dann einen von zwei Wegen einschlagen. Er oder sie könnte den Mantel der Wahl nutzen, um die Politik der im Sinner aller Gebietsangehörige zu verfolgen oder die Brüsseler Wunschliste abzuarbeiten.

Bild von 8385 auf Pixabay

Da die Ideen der Parteien jedoch wenig damit zu tun haben dürften, warum die Menschen so gewählt haben, wie sie es getan haben – Clogger und Dogger interessieren sich nicht für politische Ansichten -, würden die Handlungen der Parteien unbedingt den Willen der Wähler widerspiegeln. Die Wähler wären von der KI manipuliert worden, anstatt ihre politischen Führer und deren Politik frei zu wählen.

Ein anderer Weg besteht darin, daß die Parteien, die Botschaften, Verhaltensweisen und politischen Maßnahmen verfolgt, von denen die Maschine vorhersagt, dass sie die Chancen auf eine Wiederwahl maximal erhöhen. Auf diesem Weg hätten die Parteien keine besondere Plattform oder Agenda, die über den Machterhalt hinausgeht. Die Handlungen der Parteien, die von Clogger geleitet werden, würden am ehesten dazu dienen, die Wähler zu manipulieren, anstatt ihren wirklichen Interessen oder gar der eigenen Ideologie der Parteien zu dienen.

Vermeidung von Cloggocracy

Wahlmanipulationen durch KI könnten vermieden werden, wenn alle Kandidaten, Kampagnen und Berater auf den Einsatz solcher politischen KI verzichten würden. Wir halten das für unwahrscheinlich, auch weil sich kurzfristig die Luxemburger Parteienlandschaft von 7 auf 13 erhöht hat.

Denn politisch »wirksame Black Boxes« werden den Einsatz dieser Werkzeuge den »richtigen« Kandidaten zum Sieg verhelfen. Und wenn ein Kandidat ein solch wirksames Instrument einsetzt, ist kaum zu erwarten, daß die Gegner sich durch einseitiges Abrüsten wehren.

Clogger wäre auf den Zugang zu riesigen Mengen personenbezogener Daten angewiesen, um Personen gezielt anzusprechen, maßgeschneiderte Botschaften zu verfassen, um sie zu überzeugen oder zu manipulieren, und um sie im Laufe einer Kampagne zu verfolgen und erneut anzusprechen. Jedes bißchen dieser Informationen, das Unternehmen oder politische Entscheidungsträger der Maschine vorenthalten, würde sie weniger effektiv machen.

Die Möglichkeit eines Systems wie Clogger zeigt, daß der Weg zur kollektiven Entmachtung der Menschen nicht unbedingt eine übermenschliche künstliche Intelligenz erfordert. Vielleicht braucht es nur übereifrige Wahlkämpfer und Berater, die über mächtige neue Werkzeuge verfügen, mit denen sie die vielen Knöpfe von Millionen von Menschen effektiv drücken können.

Related posts

1 Comment

  1. Jean

    Dann hatten die gruenen diesmal schlechtes clogging betrieben

Verloossen eng Äntwert

Required fields are marked *