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Gesellschaft

Lieserbréif vum Frank Bertemes: Kampfbegriffe 

Lieserbréif vum Frank Bertemes: Kampfbegriffe
Bild von Thomas Wolter auf Pixabay

Trotze, so bleibt dir der Sieg.

Christian Friedrich Hebbel

(18. März 1813 – 13. Dezember 1863 – deutscher Dramatiker, Lyriker und Erzähler)

  • Hass im Netz, hate speech, Kampf gegen Hass, die Dynamik des Hasses, die Verbreitung von Hass usw., ein durchaus sehr ernst zu nehmendes Thema, das noch viel weiter gehen kann, wie wir ob der Aktualität leider erfahren müssen…Hassheftige Abneigung, starkes Gefühl der Abneigung und der Feindschaft gegenüber einer Person, Gruppe oder Einrichtung, so der Duden. Ein Terminus als Reiztopic, das allerdings auch von den sich als „linksliberal“ bezeichnenden – und da sind die internationalen Namen dieser anerkannten und respektierten Medien bestens bekannt – jedoch ebenfalls von anderen großen Medien des Mainstreams ob dessen Aktualität aufgegriffen wird. Dies durchaus auch als Instrument, um kritische, alternative Medien und international (vor Corona!) anerkannte und oft zitierte Experten in ebendiesen Coronazeiten in ihren diversen Fachbereichen,  dann jedoch  ob ihrer geäußerten Zweifel und Kritiken, heftig zu diskreditieren, die Wahrheit zu bekämpfen, zu vertuschen oder eben unmöglich zu machen, Lügen in Scheinwahrheiten zu verdrehen, diese gar als Wahrheiten mittels entsprechender Marketing- Methoden der „Meinungsbildung“ zu „verkaufen“ – und dies dann selbstverständlich erfolgreich unter das Volk zu bringen. Kritik, unangenehme Fragen oder gar Stellungnahmen mehr als unerwünscht. Die Methoden sind bekannt, die medienwirksam manipulierte Masse gab und gibt ihnen Recht – das Volk wird’s schon fressen.Und es frisst – oder fraß zumindest eine viel zu lange Zeit. Denn ebendiese Zeiten haben sich verändert, Corona scheint faktisch von Amts wegen vergessen zu sein, wie wir bekanntlich wissen. Die wirklichen Journalisten, die ihre Aufgabe im Sinne einer kontradiktorisch geführten Debatte, die eben Pro und Contra zulassen, oder auch andere kritische Autoren (und die Leserschaft, die sich an dieser Stelle informiert, weiß das durchaus!) wurden in dieser Zeit einer (fragwürdigen) „Pandemie“ (eben) mit Kampfbegriffen oder sonstigem Hassvokabular aus dunklen Zeiten, von denen wir eigentlich nichts mehr wissen wollen, von den Mainstreammedien als unglaubwürdig, rechtslastig oder als linksradikal verunglimpft – die (von Oben unerwünschte) Wahrheit wurde und wird mit allen Mitteln bekämpft, gar schamlos ins Gegenteil verkehrt. Krasses Beispiel der Dynamik des Hasses seitens der „großen“ Medien war eben die Coronazeit. By the way: Divide et impera – bestens gelungen – Chapeau den Regierungen! Die visierten Medien des Mainstreams, die nicht müde wurden im Kontext der „Pandemie“ und der „Impfung“ in ihren diversen Artikeln vor Hass und Spaltung der Gesellschaft zu warnen, entwickelten selbst und sehr bewusst eine Dynamik des Hasses, die man seriösem Journalismus niemals zugetraut hätte und die heuer glücklicherweise von Kritikern in ihren diversen Vorträgen und Essays zum Thema genau analysiert und  thematisiert werden.Es ist tatsächlich sehr richtig und wichtig, die Lügen und Infektheiten des Mainstreams nun einer seriösen, wissenschaftlichen  Analyse zu unterziehen. Es ist nicht von ungefähr, dass sich besonders die linksliberalen Medien erstaunlicherweise als die größte Enttäuschung hervortaten und entgegen ihrer „normalen“ journalistischen Fachethik nur eine einzig gültige „Wahrheit“ mit entsprechendem Narrativ vertraten und immer noch vertreten: Ob zum Thema Corona, Russland – Ukraine, oder auch zum Fall Julian Assange: In weiten Teilen des visierten „Journalismus“ wurde und wird der Bruch mit der Realität zur bestimmenden Konstante. Heuer wird in diesen Essays und Fachkommentaren genauestens analysiert, wie sich diese Medien von der Realität abkoppeln und wie die vermeintlichen „Kämpfer gegen Hassselbst Hass schür(t)en und Feindbilder pfleg(t)en. Die Folgen sind weitreichend: „Wenn kritische Leute systematisch mit Kampfbegriffen und verzerrten Darstellungen der Wirklichkeit niedergemacht werden, dann ist eine Demokratie nicht mehr möglich“, so eine kritische Stimme in diesem Kontext. Man habe etwas beobachtet, das im Grunde für jeden sichtbar war oder hätte sein müssen und zwar den enormen Widerspruch zwischen dem, was die linksliberalen Meinungsmacher predigen, und dem, was sie selbst tun. Und das schier Unverständliche sei in diesem Zusammenhang, dass ihnen selbst dieser Widerspruch nicht aufzufallen scheint. Das ist das eigentlich Unfassliche, und viele fragen sich, was da los ist, wie so etwas möglich sein kann. Seit Jahren, Jahrzehnten, prangern ebendiese Medien den „Hass im Netz“ an. Sie klagen in der Tat (und das sicherlich zu Recht) die „Rechtspopulisten“ ihrer Methoden der Polarisierung und der Spaltung an, werfen ihnen das bekannte Spiel „Wir gegen die Anderen“, das Schüren von Hass, die Pflege von Feindbildern und so weiter vor. Doch eben während der Coronazeit (so eine Analyse der Methoden) war es so, als sei da plötzlich (Zitat) „ein Schalter umgelegt worden.“ Da ließ man auf einmal selbst alle Hemmungen fallen und bediente sich eines Kampfvokabulars, das man von diesen Medien niemals erwartet hätte – und das ist durchaus ein persönliches Gefühl des Zeilenschreibers! Muss man gewisse Zeitungen unseres Ländchens mit  ihren „journalistischen“  Totalentgleisungen in diesem Kontext erwähnen?

    Der Wolf im Schafspelz kam demnach zum Vorschein. Texto: „In einer unfasslichen Brutalität, wie es sie bislang in der Nachkriegszeit nicht im öffentlichen Diskurs gegeben hatte, bediente sich ausgerechnet der angeblich anti-faschistische linksliberale Mainstream systematisch genau jener agitatorischen Methoden, die er bislang schärfstens verurteilt hatte, wenn andere sie verwendeten. Dieser krasse Widerspruch ist so offensichtlich wie der helllichte Tag. Und es ist darum an und für sich grotesk, dass man ihn überhaupt eigens als These formulieren muss.  Generell ist es ein Ausdruck der tiefen Erkrankung des öffentlichen Diskurses, dass man heutzutage Dinge explizieren muss, die im Grunde jeder sehen müsste – die so offensichtlich geworden sind wie die Tatsache, dass der Himmel blau ist.“ So jedenfalls der österreichische Germanist und Philosoph Ortwin Rosner in einem Interview zu seinem Essay im Kontext unseres Themas. Zum Themenkomplex Corona stellte er fest: „Am Anfang setzte man Covid der Grippe oder sogar einer bloßen Erkältung gleich. Man verwies auf das hohe Alter der Todesopfer. Man zitierte Experten, die einem erklärten, dass Viren etwas ganz Natürliches seien, vor dem man keine Angst haben müsse. Man ging geradezu beschwichtigend mit dem Thema um. (Und dabei hätte man auch bleiben sollen, oder?) Doch dann sind die Medien aber dazu übergegangen, Maßnahmenkritiker anzugreifen. Grotesk daran ist, dass nur kurz darauf dieselben Medien jeden als „Verschwörungstheoretiker“, „Schwurbler“, „Corona-Verharmloser“ und so weiter an den öffentlichen Pranger stellten, der eigentlich nur das sagte, was sie selbst zuvor gerade noch als Wahrheit verkündet hatten.“ Von der man dann allerdings auf einmal gar nichts mehr wissen wollte! Weshalb wohl?

    Und das war überall so – wie wir Kritiker auch hierzuländchen mit entsprechender „Nachhaltigkeit“ persönlich erfahren mussten!

    Doch, sehr richtig: Trotze!

    …so blieb im Endeffekt eben doch UNS kritisch Denkenden der Sieg!

    Eigentlich traurig…

     

     

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1 Comment

  1. Jean

    Ausgezeichneter beitrag .
    Hate the hater.
    Keine toleranz fuer die intoleranten.
    Pas de liberte pour les ennemis de la liberte.
    Alles perverse slogans mit denen der vermeintlich gute ,der glaubt die wahrheit zu besitzen ,den vermeintlich boesen der sie logischerweise nicht besitzen kann ,versucht niederzumachen.
    Krass bei corona festzustellen…aber es funktioniert eigentlich bei fast jedem thema.

Verloossen eng Äntwert

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