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Gesellschaft

Frank Bertemes: WHO – Pandemieverträge 

Frank Bertemes: WHO – Pandemieverträge
Photo de Anna Shvets: https://www.pexels.com/fr-fr/photo/personne-mains-terre-signe-4167541/

 

Nicht die Diktatoren schaffen Diktaturen, sondern die Herden.

Georges Bernanos – französischer Schriftsteller

 

Um die Impf- und Pandemiedebatte scheint es ob der anstehenden Wahlen hierzuländchen verdächtig ruhig geworden zu sein, auch wenn man in ebendiesem Kontext heuer wieder zurückhaltende „Werbung“ für den kommenden Winter macht. In Wirklichkeit ist da auf internationalem Parkett zwar noch Ruhe vor dem Sturm angesagt, doch im Hintergrund läuft so manches, was man dem tumben Wahlvolk absichtlich vorenthält. Realpolitisch ist ein Sturm angesagt, der von der WHO ausgeht und der von den diversen Regierungen ohne Widerrede durchzustehen, gar durchzupeitschen sein wird. Stichwort: Pandemieverträge nach den Vorstellungen der WHO.

Zur WHO von Schweizer Seite offiziell: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Steuerungs- und Koordinationsorgan für den Gesundheitsbereich der UNO. Ihr Ziel ist es, eine bessere Gesundheit für alle Menschen zu erreichen. Die Schweiz ist Gründungsmitglied der WHO und beherbergt den Hauptsitz der Organisation in Genf. Kritische Stimmen sehen die WHO jedoch als das, was diese wirklich ist. So beispielsweise die renommierte Frankfurter Rundschau in einem beachtlichen Artikel vom 22. April 2020 unter dem Titel Vorsicht vor der WHO sehr deutlich: „Für die WHO war Gesundheit ein Grundrecht aller Menschen und Voraussetzung für den Weltfrieden. Die WHO definierte Gesundheit als „völliges körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden“. Die WHO kann sich die weltweite Ausrottung der Pocken als einen ihrer größten Erfolge auf die Fahne schreiben. Die WHO war führend in Konzepten für die Entwicklung von Basisgesundheitssystemen in armen Ländern, mit denen eine medizinische Grundversorgung für alle gesichert werden sollte. (…) Man konnte der WHO vertrauen. Heute, einige Jahrzehnte später, ist davon nichts mehr übrig. Die WHO leugnet bis heute die furchtbaren gesundheitlichen Auswirkungen der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima. Es kamen Geheimverträge mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO in Wien ans Licht, in denen die WHO zum Stillschweigen verpflichtet worden war, damit sie die Nutzung der Kernenergie nicht störte. Die WHO hat allem voran ihre Unabhängigkeit verloren, seit sich immer mehr Regierungen aus der Finanzierung zurückgezogen haben. Durch viel zu geringe Pflichtbeiträge der Mitgliedsländer wurde die WHO in die Arme der Pharmaindustrie getrieben. Es werden knapp 80 Prozent des WHO-Jahresetats von 4,4 Milliarden Dollar von diesen Pharma-Spenden bestritten. An erster Stelle steht die Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung, die alleine über 600 Millionen Dollar spendet. Im Vorstand dieser Stiftung sind alle großen Pharmafirmen vertreten. Lukrative Medikamenten- und Impfprogramme werden seitdem von der WHO gefördert, von Basisgesundheitssystemen ist keine Rede mehr. Die WHO macht also Politik für ihre Spender. (…) Die einstige Autorität der WHO ist dahin. Sie ist zu einem Teil der Gesundheitswirtschaft geworden. Und so sollte man alles, was von der WHO kommt, mit großer Vorsicht genießen und nicht vergessen, dass aus der ursprünglichen Absicht der Förderung der Gesundheit in den Ländern dieser Erde eine korrupte, weltumspannende Lobbyorganisation geworden ist.“

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

Eine bessere Gesundheit“ – Klingt schön und gut, ist allerdings kritisch zu betrachten. Geht es doch, wie immer – und das immer mehr –  um effektive Interessen – diverser Natur. Besonders auf dem Spiel steht dabei allerdings die Demokratie, die immer mehr illiberal gestaltet zu werden droht und die immer weiter nach rechts abrutscht – und das wird von unserer, der „liberalen“ Demokratien verpflichteten, vereinigten politischen Klasse stillschweigend in Kauf genommen. Heuer werden, so kritische Beobachter, in diesem Sinne bedrohliche Vorhaben im Schatten des Ukrainekrieges vorangetrieben. Dazu zählen zum einen die geplante Chat-Kontrolle durch die EU, die eine Totalüberwachung der privaten digitalen Bürgerkommunikation ermöglichen wird. Zum anderen droht die auf mehreren Wegen ausgebaute Macht der in diesen Zeilen visierten WHO und das in Form eines geplanten „Pandemie-Vertrags“ und von Verschärfungen der „Internationalen Gesundheitsregulierungen“ (IHR), die laut diesen Beobachtern potenziell zur (Zitat) „Entmachtung der nationalen Regierungen in zentralen Bereichen führen könnten.“ Wollen wir das wirklich riskieren? Ob der allgemeinen Gleichgültigkeit der „bespaßten“ Massen (siehe Huxleys „Schöne neue Welt“) und aufgrund der Erfahrungen der (vermeintlichen) Corona-Pandemie, die nur den Einstieg in die kommenden Gefahren für unsere Demokratie darstellte, werden die nächsten Schritte in die völlig falsche Richtung eingeleitet. WEF, Bilderberg mit der WHO schlagen unweigerlich zu, die Regierungen kuschen, keine von ihnen traut sich, aus der Reihe zu tanzen, die Schafsherde folgt dem Leithammel blind! Zu den Risiken und Nebenwirkungen beachte man das einführende Zitat…

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

Hinter unserem Rücken und mittels gezielter Ablenkung des Ukraine-Krieges läuft in der Tat so manches: Bedrohlich sind dabei Pläne, die „Weltgesundheitsorganisation“ (WHO) durch Änderungen der „Internationalen Gesundheitsregulierungen“ (IHR) teilweise in die Lage zu versetzen, „Regierungen und Parlamente zu entmachten“. So jedenfalls der mehrfach ausgezeichnete Wirtschaftsjournalist beim renommierten Handelsblatt, der Autor Norbert Häring , der uns in einem Artikel warnen will: Der Vorschlag, der den WHO-Mitgliedsländern vom WHO-Generalsekretär übermittelt worden sei, zeichne sich durchgängig dadurch aus, dass die WHO auch ohne Zustimmung von Regierungen (sic!) einen Gesundheitsnotstand für deren Länder ausrufen und Gegenmaßnahmen diktieren könnte, bis hin zur Einladung ausländischer Expertenteams. Häring folgert daraus: „Was den USA mit Unterstützung der EU und der Schweiz, die die meisten global agierenden Pharmakonzerne beherbergen, hier vorschwebt, ist eine Ermächtigung der WHO im Falle einer tatsächlichen oder behaupteten Gesundheitsgefahr durch einen Krankheitserreger umgehend den nationalen Regierungen das Heft aus der Hand nehmen und die Lagebeurteilung sowie die Gegenmaßnahmen bestimmen zu können. Zwar behalten die Regierungen das Recht, nein zu sagen. Dies wird aber stark entwertet dadurch, dass sie dann sofort weltweit an den Pranger gestellt werden können, entweder von der WHO, oder auch nur von einer einzelnen, mächtigen Regierung, wie etwa derjenigen der USA.“ Und wieviel „Courage“ zum Widerstand darf das Wahlvolk sich schon von unseren Politikern  erwarten, besonders wenn man weiß, wie die sich auf EU – Niveau in vorauseilendem Gehorsam verhalten? Außer wenn man einem Rechtsaußen medienwirksam und mit entsprechend nachhaltiger Wirkung mal „Merde alors!“ zubrüllen darf…

Doch weiter im erwähnten Text: Die aufgelisteten Anträge zu Änderungen der IHR zielten auf eine „Mehrung der Macht der WHO“ und auf die Möglichkeit, Länder, die nicht hinreichend mit der WHO kooperieren, mit negativen Sanktionen belegen zu können.“  Häring erwähnt noch weitere Hintergründe. Ein anderer internationaler Kritiker meint dazu, dass wenn das Realität werde, würde es wohl auch für bemühte Politiker erheblich schwieriger, sich einer zerstörerischen internationalen „Virus-Politik“ in den Weg zu stellen, um etwa die eigenen Bürger vor potenziellen Übergriffen der Pharmaindustrie zu schützen. Dass über ein solches einschneidendes Vorhaben nicht in angemessener Breite berichtet wird, verdeutlicht einmal mehr den wirklichen Zustand unserer Demokratie!

Was wissen wir tatsächlich von einem neuen WHO-Pandemievertrag? Dass dies auch hierzulande durchaus ein Thema ist, beweist ein entsprechender offener Brief der Patientevertriedung, cf. Leserforum Offener Brief: Neuer WHO-Pandemievertrag – Tageblatt.lu.

Und die Reaktion unserer Regierung? Oder auch der Opposition? Besonders der sogenannten „Linken“, lies den Parteien, die sich noch „links“ nennen, die sich jedoch leider alle sehr zurückhaltend zu diesem Reizthema verhalten? Gleich NULL! Unter anderem in der Schweiz jedoch ist die Diskussion zum Thema sehr konkret, warnt man eindringlich vor den absolut inakzeptablen Konsequenzen dieses völlig undemokratischen Vertrages für unsere Demokratie: Die Vertragsstaaten sollen im neuen Text allen Ernstes tatsächlich versprechen, die WHO als die führende und koordinierende „Behörde“ – die übrigens von wem finanziert wird? – für Fragen der internationalen öffentlichen (sic!) Gesundheit anzuerkennen. Darüber hinaus sollen die Regierungen versprechen, die diesbezüglichen Empfehlungen der WHO zu befolgen – meint verbindlich zu gehorchen, sprich zu kuschen.

Wer diktiert hier was, für wen, und final in wessen Interesse?

Was bedeutet das alles für unsere Demokratie?

 

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2 Comments

  1. SR

    et steet schon an eiser neier Verfassung >>

    Art. 5.
    De Grand-Duché vu Lëtzebuerg bedeelegt sech un
    der europäescher Integratioun.
    Den Exercice vu Staatsgewalte kann un
    d’Europäesch Unioun an un international
    Institutiounen iwwerdroe ginn duerch e Gesetz, dat
    no de Konditioune vum Artikel 131, Alinea 2 vun der
    Verfassung ugeholl gëtt.

    Le Grand-Duché de Luxembourg participe à
    l’intégration européenne.
    L’exercice de pouvoirs de l’État peut être transféré
    à l’Union européenne et à des institutions
    internationales par une loi adoptée dans
    les conditions de l’article 131, alinéa 2, de la
    Constitution.

  2. Frank Bertemes

    Jo, do gesäit een, wat een alles mat engem Verfaasungstext ka maachen – an dat ouni d’Vollék ëm säin Aval zu deem extrem wichtege Grondgesetz, dat eigentlech zwingend misst engem Referendum ënnerworf ginn, ze froen. Mä d’Vollék ass jo onmündeg an ze domm, säin Avis ofzeginn, wéi “si” jo mol mengen. Ech sinn als Verfechter vu Fräiheet a Basisdemokratie als Elementer vun enger vun eis ALLEGUER ëmmer rëm z’iwwerwaaachender, partizipativer Demokratie een absoluten Unhänger vun enger Constitutioun, déi mir där Franséischer Revolutioun ze verdanken hunn. Deen eis alleguer virleienden definitiven Text vun eisem Grondgesetz beinhalt Elementer, déi absolut bedenklech an ze kritiséiere sinn. Ech hunn dat an engem gewësse Kontext schonn an engem Lieserbréif vum August 2022 zum Artikel 15 (1) gemaach an op deen – oft missverstanenen – Niccolò Machiavelli higewisen, am Résumé ganz einfach: Der Zweck rechtfertigt die Mittel! A wann een dat hannerlëschteg a falsch hannert dem Réck vum “tumbe Walvollék” ka veranstalten, fir sech da kënnen op eng ondemokratësch “Verfaassung” voller textlecher Tricke ka bezéien (mengt verstoppen) fir seng Hänn duerno – an dësem Fall de Misere nom Diktat vun der WHO – an Onschold kënnen ze wäschen…Wéi nennt een da sou eppes? Net fir näischt ass haut gewosst, datt deen intressante politësche Philosoph Machiavelli eigentlech ee REPUBLIKANER war, dee mat sengem Haaptwierk “Il principe” zumindest streckeweis eng Satire geschriwwen hat, wuel well e wosst, wéi domm esou ee “Fürst” ka sinn-op haut betruecht déi, déi eis an eiser praktizéierter Zuschauerdemokratie wëlle mëttels enger héchts diskutabler Constitutioun wëlle…beherrschen! Mä dat duerf ee jo net haart soen – ech maachen et trotzdeem! A wéi sot dee köstleche Mënsch un d’Adress vum “Fürst” – oder och vun enger aaremséileger politëscher Klass: “…auf dass sein Ruhm gesichert ist” !
    A bon entendeur…

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