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Gesellschaft

Mars Eusani: Die leeren Kleinhandel-Läden und die verödeten Innenstädte im Luxemburger Land! 

Mars Eusani: Die leeren Kleinhandel-Läden und die verödeten Innenstädte im Luxemburger Land!
Mars Eusani
Msrs Eusani

 

                                          Der Fall »Esch/Alzette«!

Bislang wurden 3 Milliarden Euro für die Sanierung von Esch-Belval ausgegeben. Die Industriebrache wurde in mehreren Phasen in Angriff genommen, ohne jedoch die wirtschaftlichen, städtebaulichen und sozialen Probleme zu lösen: ein großer Teil wurde für ein Denkmal der luxemburgischen Vergangenheit ausgegeben, anstatt für eine Ode an die Zukunft Luxemburgs! Wenn jetzt eine neue Milchmädchenrechnung angestellt wird, um das “Esch-Problem” zu beseitigen, müssen weitere 3 Milliarden, eigentlich 5 Milliarden, weil man die Grenzgebiete nicht ausschließen kann – ausgegeben werden, sonst bleibt die Zukunftsfähigkeit der Minett-Metropole und der Minett-Region einfach auf der Strecke.

Ob öffentliche Gelder oder private Investitionen, diese Zukunftsinvestitionen müssen auch richtig zusammenwachsen, sonst funktioniert die Entwicklungssauce nicht. Was diese so genannten Experten nicht verstanden haben, ist, dass es nicht reicht, Geld in eine Europäische Schule, die Universität Luxemburg, das Krankenhaus Süd und das CFL zu investieren und Parkplätze zu schaffen, die nur widerwillig genutzt werden. Diese Projekte müssen alle ineinander fließen, um die Hebelwirkung zu stimulieren.

Mars Eusani

Es gibt keinen umfassenden Masterplan, um die zweitgrößte Stadt des Landes als Hauptstadt der “Roten Erde” wieder in das Zentrum des Minett-Gebiets zu bringen. Esch2022 hat es nicht verstanden, aus der geschichtsträchtigen Vergangenheit eine Zukunftsvision zu erwirken.

Was ist das Standardverfahren für kleine Städte, die in Zukunft erfolgreich sein werden? Die folgenden drei Faktoren sind die Grundvoraussetzungen: Die Städte müssen ein Umfeld schaffen, das Kreativität und Innovation begünstigt. Dies kann durch Investitionen in Bildung, Kultur und Kunst erreicht werden. Die Städte müssen eine vielfältige Bevölkerung haben. Dies trägt zum Entstehen neuer Ideen und Perspektiven bei. Die Städte müssen ein Umfeld bieten, das für alle zugänglich und einladend ist. Dazu gehören die Förderung der Chancengleichheit und der sozialen Mobilität, sowie bezahlbarer Wohnraum und bahnbrechende Infrastrukturen.

In allen erfolgreichen europäischen Städten, die für viele Luxemburger ein beliebtes Wochenendziel sind, haben diese Faktoren in den letzten Jahrzehnten zu einem Wachstum geführt. Diese Kulturstädte sind bekannt für ihre lebendige Kultur, ihre bunte Bevölkerung und ihre gute Wirtschaft, fröhliche und eindrucksvolle Erlebnisse. Laut einer Studie des luxemburgischen Statistikamtes lebten im Jahr 2023 in Esch/Alzette 120 verschiedene Nationalitäten, allerdings alle einzeln und nicht zusammen.

Mars Eusani

Die Stadt an der Alzette ist ein wichtiger Knotenpunkt für Handel und Wirtschaft in der Großregion. Sie bleibt jedoch als Drehscheibe unzugänglich: Es fehlt an geeigneten Infrastrukturmaßnahmen, um die Kleinstadt schnell zu erreichen und zu genießen, und es mangelt an Parkplätzen und schnellen öffentlichen Verkehrsverbindungen.  Esch  ist das Zentrum des “Luxemburger Rostgürtels”, der noch immer vom Niedergang der Stahlindustrie traumatisiert ist. Wirtschaftlicher Niedergang, Bevölkerungsrückgang, panikartige Zuwanderung und städtischer Verfall führen zu einer tiefen Krise in dieser einst boomenden Region.

Die Förderung der Eingliederung aller Bevölkerungsgruppen wird durch die Bereitstellung von erschwinglichem Wohnraum und nur durch die Unterstützung von Sozialdienstleistungen gewährleistet. Um die Lebensqualität in den Stadtzentren zu verbessern, ist eine intelligente Förderung eines dauerhaften öffentlichen Verkehrs und Dienstleistungen erforderlich. Dadurch wird es für die Menschen einfacher, sich in den vielen Stadtteilen zu bewegen und zur Arbeit und zum Vergnügen zu gelangen. Durch den Ausbau von Fußgängerzonen und Radwegen wird die Stadt sicherer und angenehmer für Fußgänger und Radfahrer, Motorroller und alle anderen umweltfreundlichen Verkehrsmittel.

Bei sorgfältiger Planung und Umsetzung kann ein intelligenter Masterplan für Esch/Alzette die Stadt zu einem lebenswerteren und nachhaltigeren Ort machen, was Esch2022 nicht erreicht, sondern nur in die Diskussion gebracht hat.

3 Milliarden Euro für einen zukunftsweisenden Masterplan für Esch/Alzette und weitere 2 Milliarden für die französisches Hinterland; Autotunnel durch den Gaalgenberg: 1 Milliarden Euro, um die Innenstadt vom lästigen Durchgangsverkehr zu entlasten, die Lebensqualität zu verbessern. Der Tunnel soll eine Länge von 3 Kilometern haben und die Innenstadt und den französischen Durchgangsverkehr mit der Autobahn A13 verbinden. Schnellere und schnellere öffentliche Verkehrsmittel und eine Ode an die industrielle Vergangenheit, eine Seilbahn von Dudelange über Esch-sur-Alzette nach Rodange, 1 Milliarde Euro. Eine Schaffung einer schnellen, effizienten und nachhaltigen Verbindung zwischen den vier Städten und ihrem Umland im Süden von Luxemburg sollte verwirklicht werden. Die Seilbahn soll eine Länge von 20 Kilometern haben und die Fahrzeit zwischen den Städten von 60 Minuten auf 20 Minuten verkürzen.

Erneuerung der Fußgängerzone: 250 Millionen Euro, damit die Fußgängerzone von Esch/Alzette und die neuen Stadtteile organisch zusammenwachsen und einen attraktiveren und lebenswerteren Ort schaffen können. Neue, bessere und attraktivere Parkplätze: 250 Millionen Euro zur Verbesserung der Parkplatzsituation. Neue Parkhäuser im Stadtzentrum und in den Vororten, die auch für Frauen sicher und zugänglich sind.

“…Falsche Politik –
Die Folge
unzureichenden wirtschaftlichen Verständnisses…”

Der “luxemburgische Rostgürtel” leidet, wie alle Rostgürtel der Welt, unter der “Falle des mittleren Einkommens”.  Wenn ein Land wie Luxemburg auf lange Wachstumsraten zurückblicken kann, stellt sich die Frage, wie lange solche Prognosen aufrechterhalten werden können. In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur hat sich der Begriff “middle-income trap” etabliert, der die Stagnation ehemals wachstumsstarker Volkswirtschaften charakterisiert. In Esch/Alzette bekundet sich die Stagnation, durch die vielen Leerstände – eine klare Erscheinung fehlgeleiteter Politik. Der Grund für die Falle des mittleren Einkommens liegt darin, dass die Produktivität in diesen Ländern oder Regionen nicht schnell genug steigt und es statt vieler gut bezahlter Arbeitsplätze viele schlechtbezahlte Scheißjobs gibt, was genau auf Luxemburg zutrifft.

Das Problem mit dem Produktivitätswachstum in Luxemburg ist, dass die Wirtschaft stark vom Finanz- und Dienstleistungssektor abhängig ist, der sich in den letzten Jahren stark entwickelt hat. Dies hat zu einem hohen Wirtschaftswachstum, aber auch zu einer Stagnation des Produktivitätswachstums geführt. Infolgedessen bleibt vor allem das Minett-Gebiet in der Falle des mittleren Einkommens gefangen.

Weder können die geschaffenen Arbeitsplätze preislich mit den Niedriglohnländern mithalten, noch können technologisch fortschrittliche oder qualitativ hochwertige Produkte geschaffen werden, die es dem Land ermöglichen würden, und dem »Rostgürtel«, zu den hoch entwickelten Ländern aufzuschließen.

Mars Eusani

Die Produktivität in Luxemburg hat seit 1990 nur mäßig zugenommen. Das Wachstum hat sich in den letzten Jahren sogar abgeflacht. Im Jahr 2022 lag die Produktivität pro Arbeitsstunde in Luxemburg bei 90 Euro. Dies liegt deutlich unter dem Durchschnitt der Europäischen Union von 110 Euro. Die übermäßige Abhängigkeit vom Finanz- und Dienstleistungssektor bedeutet, dass nicht genug in die Produktivität »aller anderen Wirtschaftssektoren« investiert wurde. Die Arbeits- und die Lebenskosten in Luxemburg sind im Vergleich zu anderen Ländern sehr hoch. Diese bremsen die Innovation und das Produktivitätswachstum. Luxemburg hat einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und ein höheres Risiko der Arbeitslosigkeit, trotz Pendelns. Zu den ermöglichenden Allzwecktechnologien, gehören auch bezahlbare Wohnraum, gute Infrastrukturen, zukunftweisende Technologien und Serviceleistung: aber alle diese fehlen in Luxemburg.

Die Stagnation des Produktivitätswachstums ist ein ernstes Problem für Luxemburg. Um das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern, sind dringend Maßnahmen zur Steigerung des Produktivitätswachstums erforderlich.  Die Produktivitätsrate, die das Verhältnis zwischen dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden misst, ist in Luxemburg seit 1990 deutlich gesunken. Im Jahr 1990 lag die Produktivitätsrate bei 50.000 Euro pro Arbeitsstunde. Im Jahr 2022 lag die Produktivitätsrate bei 42.000 Euro pro geleisteter Arbeitsstunde. Dies entspricht einem Rückgang von 16 %.

Luxemburg hat eine alternde Bevölkerung und um dies zu kompensieren, setzt das Land auf eine starke Zuwanderung, hauptsächlich von gering qualifizierten Arbeitskräften. Dies führt zu einem Rückgang der Erwerbsbevölkerung und einem Anstieg der Kosten für die Sozialversicherungssysteme. Luxemburg ist ein kleines Land, das in einer globalisierten Weltwirtschaft tätig ist. Dies treibt zu einem zunehmenden Wettbewerb und Druck auf die Unternehmen, Kosten und Löhne zu senken, was jedoch ohne Automatisierung, Digitalisierung und zukunftsweisende Technologien nicht möglich ist.

Digitalisierung, KI – künstliche Intelligenz und Robotisierung führen zu neuen Technologien und Geschäftsmodellen, die die Produktivität steigern. Eine intelligente Modernisierung der luxemburgischen Wirtschaft ist dringend erforderlich. Nur eine bahnbrechende technologische Revolution kann dazu beitragen, die Produktivität zu steigern, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Lebensqualität für alle Luxemburger zu verbessern.

Was in Luxemburg bisher passiert ist, ist jedoch eine Ersatzautomatisierung, die nur zu Arbeitsplatzverlusten, Lohnsenkungen und Ungleichheit führt. Wenn Roboter und Maschinen menschliche Arbeitskräfte ersetzen, verlieren diese ihre Einkommensbasis. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hat Luxemburg einen deutlich höheren Anteil an Robotern. Der Anteil von Robotern an der Erwerbsbevölkerung liegt in Luxemburg bei 12,5 %, verglichen mit einem Durchschnitt von 6,5 % in der Europäischen Union. Trotzdem hat Luxemburg ein geringeres Produktivitätswachstum, was zu einem niedrigeren Wirtschaftswachstum beiträgt, weil nur auf billige Zuwanderung gesetzt wurde.

Das bedeutet, dass die Einkommen der Menschen, die in diesen Sektoren arbeiten, sinken, Jahr für Jahr. Unternehmen wandern aus Luxemburg ab und mit ihnen qualifizierte Arbeitsplätze, trotz der vielen Roboter. Luxemburg investiert auch mehr in Robotik und Automatisierung als jedes andere europäische Land. Aber es handelt sich um eine “falsche oder nicht genug intelligente ” Automatisierung. Der Ersatz von ungelernten Arbeitskräften durch Roboter ist einfach billiger, auch weil Kapital weniger besteuert wird, als der Faktor Arbeit. Die Investition in einen Industrieroboter kostet in Luxemburg durchschnittlich 200.000 €, darin enthalten sind der Kaufpreis des Roboters, die Installationskosten und die Ausbildung der Arbeiter. Mit einer Roboterdichte von 130 Robotern pro 10.000 Beschäftigte liegt sie nach korrekten Schätzungen doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt. Trotzdem bleibt das Land in der Mittleren Einkommensfalle gefangen…

Das Bruttoinlandsprodukt pro Stunde hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert, während es in der Eurozone um durchschnittlich 1,5 % pro Jahr gestiegen ist. In Luxemburg stieg das Bruttoinlandsprodukt pro Stunde zwischen 1990 und 2023 um 1,2 % pro Jahr, während es in der Eurozone im Durchschnitt um 1,8 % pro Jahr stieg. Also muss die Luxemburger Politik etwas komplett falsch machen, was den luxemburgischen Politikern einfach nicht einleuchtet!

“…Die Luxemburger
»Einkommensfalle«!…”

Die Falle des mittleren Einkommens in Luxemburg führt zu einer Schwächung der Binnennachfrage. Die Einwohner haben einfach weniger Geld und kaufen daher weniger Waren und Dienstleistungen von luxemburgischen Unternehmen.

Mars Eusani

Sie geben sogar einen wesentlichen Teil ihres Einkommens im benachbarten Hinterland aus, um über die Runden zu kommen. Dies führt zu einem Rückgang der nationalen Wertschöpfung und des Beschäftigungsniveaus mit dem “bemerkenswerten Ergebnis”, dass kleine und mittlere Unternehmen aus den luxemburgischen Städten und Dörfern verschwinden. Da hilft es auch nicht, dass Herr Mischo und die anderen Genossen Bürgermeister im Süden die Mieten subventionieren, weil den Einwohnern einfach das Geld fehlt, um die überhöhten Einzelhandelspreise in Luxemburg zu verkraften, die im Durchschnitt 20% teurer sind als in den Nachbarländern. So wandern jedes Jahr 15 Milliarden staatliche und kommunale Transferleistungen in die Taschen der Immobilienbesitzer, auf bereits amortisierte Immobilien. Anstatt die Investitionen in die fehlenden Luxemburger Immobilien zu fördern, verschwinden die Immobilienbesitzer, samt beträchtlichen Gewinnen in den neuen Wohnsitz in die Schweiz.

Da das hohe Wirtschaftswachstum Luxemburgs jedoch nur auf einem einzigen Wirtschaftssektor beruht, ist die luxemburgische Wirtschaft nicht in der Lage, sich insgesamt zu einem stärker und besser entwickelten Land empor zu hieven. Die luxemburgische Wirtschaft ist dann nicht in der Lage, ihren Schwerpunkt von der Produktion arbeitsintensiver Güter auf die Produktion technologieintensiver Güter zu verlagern. Was bleibt, ist ein Niedriglohnland mit schlecht bezahlten, sogenannten “Bullshit-Jobs”! Viele der neuen Ankömmlinge finden neben den jungen Luxemburger gar keine Arbeit.

Luxemburg leidet unter schwerwiegenden, wirtschaftlich-technologischen Pathologien, die durch eine fehlgeleitete europäische, amerikanische und luxemburgische Politik verursacht werden.

Wie bei der griechischen Wirtschaftskrise glauben dieselben “Experten” unbegründet an ihre neoliberalen Märchen, so dass sie das Übel nicht einmal erkennen. Wenn ein kleines Land wie Luxemburg zu sehr von einem einzigen Dienstleistungssektor abhängig ist und dies zu einem “Ressourcenfluch” führt, dann hat dies Folgen für alle.  Einige werden reicher und alle anderen verlieren.

Der Rückgang des mittleren Einkommensniveaus in Luxemburg führt zu einem Rückgang von Konsum, Investitionen und Zukunftsaussichten. Geringeres Einkommen, trüben die Lage, keiner investiert mehr in Leerstände oder sogar eine bessere Zukunft. Wie viele armutsgefährdeten Kindern gibt es in Luxemburg. Der starke Anstieg der Einnahmen aus dem Finanzsektor verdrängt die alteingesessenen Sektoren aus der Wirtschaft, und es wird nichts Neues geschaffen. Die Mitgliedschaft in der Eurozone und die Aufwertung des Euro verschärfen diese schlechte Mischung noch.

Die Exporte des Landes werden teurer, die Importe teurer und das Leben im »reichsten Land der Welt« wird für die Mehrheit unerschwinglich.

Das düstere Bild der luxemburgischen Fußgängerzonen zeigt deutlich den Lauf der Dinge: in Esch/Alzette, der zweitgrößten Stadt des Landes, ist jedes fünfte Geschäft geschlossen.

“…Norwegen und die
Begrenzung der Resourcenfülle zum Nutzen
der einheimischen Bevölkerung!…”

Norwegen ist das einzige Land, das die Falle des mittleren Einkommens durch eine Reihe von Maßnahmen bekämpft hat, indem es das verarbeitende Gewerbe fördert, um gutbezahlte Arbeitsplätze zu sichern und die wirtschaftliche Diversifizierung des Landes zu unterstützen:

Senkung der Lebenshaltungskosten, um die Kaufkraft der Bevölkerung zu erhöhen.

Stärkung der sozialen Sicherheit, um die negativen Auswirkungen der mittleren Einkommensfalle abzumildern.

Norwegen hat auch eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Risiko von Armut, Ladenschließungen, armen Rentnern und hoher Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen: Erhöhung der Renten, Förderung von bezahlbarem Wohnraum, Förderung von Investitionen im Einzelhandel, Förderung von Bildung und Beschäftigung für junge Menschen.

In den letzten Jahren haben diese Maßnahmen dazu geführt, daß die Falle des mittleren Einkommens in Norwegen geschrumpft ist. Auch das Armutsrisiko, die Schließung von Geschäften, arme Rentner und die hohe Jugendarbeitslosigkeit sind in Norwegen zurückgegangen. Diese Maßnahmen haben dazu geführt, daß Norwegen ein Land mit einer hohen Lebensqualität und geringer Ungleichheit ist und, noch wichtiger, bleibt.

Genau das funktioniert aber im Großherzogtum Luxemburg nicht!

Damit es auch die luxemburgischen Überflieger verstehen, gibt es hochentwickelte Länder, die wegen der »Middle-Income-Trap« wieder zurückgestuft wurden und nun, man stelle sich das einmal vor, als noch zu entwickelnde Länder gelten.

“…Der Deep State in Luxemburg; eine verkannte Sippschaft!…”

In Luxemburg gibt es ein Deep State, das heißt, es gibt eine starke Verflechtung von öffentlichen und privaten Interessen. Diese Verflechtung führt, dazu dass Entscheidungen in der Wirtschaft und Politik nicht im Interesse des Gemeinwohls, sondern im Interesse einzelner Gruppen getroffen werden.

In diesem Kontext ist die Frage, ob der Investitionsmultiplikator oder der Konsummultiplikator die bessere Strategie für die Zukunft Luxemburgs ist, nicht eindeutig zu beantworten.

Mars Eusani

Der Investitionsmultiplikator zeigt, wie viel zusätzliche private Investitionen durch öffentliche Investitionen ausgelöst werden. Öffentliche Investitionen können in Bereichen wie Infrastruktur, Bildung und Forschung getätigt werden. Diese Investitionen können dazu beitragen, die Produktivität zu erhöhen, Innovationen voranzutreiben und Arbeitsplätze zu schaffen.

Der Konsummultiplikator zeigt, wie viel zusätzliche wirtschaftliche Aktivität durch private Konsumausgaben ausgelöst wird. Private Konsumausgaben können durch Maßnahmen wie Lohnerhöhungen oder Steuersenkungen gestärkt werden. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Kaufkraft der Bevölkerung zu erhöhen und den Konsum anzukurbeln.

Wenn der Deep State in Luxemburg Entscheidungen im Interesse der Wirtschaft trifft, dann ist der Investitionsmultiplikator die wahrscheinlich bessere Strategie. Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Forschung können dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der luxemburgischen Wirtschaft zu verbessern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Wenn der Deep State in Luxemburg Entscheidungen im Interesse der Bevölkerung trifft, dann ist der Konsummultiplikator die wahrscheinlich bessere Strategie. Lohnerhöhungen oder Steuersenkungen können dazu beitragen, die Kaufkraft der Bevölkerung zu erhöhen und den Konsum anzukurbeln.

Wenn Stillstand nicht geduldet wird, dann müssen beide Ansätze verfolgt werden. Der Investitionsmultiplikator kann dazu beitragen, die Basis für wirtschaftliches Wachstum zu schaffen, während der Konsummultiplikator dazu beitragen kann, die Bevölkerung zu entlasten und den Konsum anzukurbeln.

Um beide Ansätze erfolgreich umzusetzen, ist es wichtig, dass die Regierung und die Wirtschaft zusammenarbeiten. Die Regierung muss die Rahmenbedingungen für Investitionen und Konsum schaffen, während die Wirtschaft die Investitionen und den Konsum nutzen muss.

 

Mars Eusani

M. Eusani Member of the Steering Committee of RITTS No 115 – Regional Innovation and Technology Transfer Scheme of the Provincia di Milano, Project Manager and Designer of the Scheme. Recipient of the Excellency Award of the European Commission on Regional Innovation. Coach of the RIS Berlin – Regional Innovation Scheme of Berlin. Vice-President EURADA

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