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Frank Bertemes: Neue Realität? 

Frank Bertemes: Neue Realität?
Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Man kann zwar die Realität ignorieren, aber nicht die Folgen davon…

So die russisch-amerikanische Autorin Ayn Rand, die im Jahr 1982 verstarb, und die sich auch mit der Philosophie des Geldes beschäftigte. Interessant ist ihre Feststellung: „Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, dass Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, dass man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, dass das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, dass Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, dass die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, dass Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, dass Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.

Auch wenn man das nicht ganz so sieht, zumindest nicht in allen Teilaussagen dieses Zitates, so muss man dennoch die Einschätzung dieser Vertreterin einer Variante des Libertarismus‘, die sich (ähnlich wie die Anarchie) im Dauerkampf mit der Autorität des Staates befindet, zumindest in der Schlussfolgerung ihres Statements leider bejahen – eine Gesellschaft im Untergang? Die zitierte Aussage ist ebenfalls im Kontext einer politisch – ideologischen Debatte zu lesen, die sicherlich auch die diversen Strömungen der „Liberalen“ betrifft, Dies ob der neoliberalen Entgleisungen des (ungezügelten) „freien Marktes“, dem diese EU-Kommission immer noch unverbesserlich folgt – siehe hierzuländchen die  bestbekannte Wohnungsbauproblematik, die hohen Mieten, die fatalen Bereiche der Konsequenzen der Digitalisierung, die zunehmenden Geschäftsleerstände, die ewige Steuerdebatte usw. Einst links, heute rechte oder linke Mitte… wo stehen die „Liberalen“ denn ideologisch überhaupt noch? Sofern das überhaupt noch eine Rolle spielt? Eine nicht einmal angedachte Debatte, die sie allerdings nach außen hin bestens zu umgehen verstehen.

dp/facebook

Heute gelten die Liberalen, als die Partei des Kapitals, der Reichen und Schönen…Oder auch die Partei der Interessen, im Sinne von: Geschäfte und Politik – klassisches DP-Terrain – das sind zwei Seiten derselben Sache. Nur, um Macht auszuüben, meint die Interessen gewisser Kreise und Eliten auch erfüllen zu können, braucht man bei den lästigen Wahlgängen die Stimmen des tumben Wahlvolkes – und die nützlichen Staatsbeamten mit ihrer „Patronsgewerkschaft“ CGF(D)P als schon fast reservierte Wahlklientel neben denen aus den erwähnten „hohen Kreisen“ , die sie sowieso wählen, genügen nicht. Dazu braucht es doch schon einige mehr – die man mit gewissen Leckerlis vor den Wahlen ködert, nicht wahr? Wie heuer mit leichten Steuererleichterungen, die einer Steuerreform, wie sie bitter nötig wäre, mitnichten gerecht werden kann…Sozialpolitik wird vorrangig mit Steuerpolitik gemacht, sofern man es ernst meint – und dazu konnte sich diese Regierung unter dem DP-Diktat jedenfalls nicht durchringen. Wenn man schon mehr als fragwürdige „Impfungen“ während einer inexistenten „ Pandemie“ oder heuer idiotische Waffen für eine „freie“ Ukraine – wiederum Cui bono gefragt, die Antwort dürfte allerdings glasklar sein –  finanzieren muss, ja was bleibt da noch für spürbare Steuerentlastungen übrig? Doch dazu…Schweigen im Walde! Des Volkes Akzeptanz für diesen EU und US-diktierten Unsinn hat man lange Zeit vorbereitet – intelligent und hinterhältig, das Volk frisst blind Kreide! Und wehe man schwimmt gegen den Strom…doch lassen wir das besser!

Die Liberalen – sind sie doch eine Partei des Volkes, die sich tatsächlich als kommende Volkspartei einschätzt? Was man scheinbar genauso vorhat und das um allen bereits erwähnten Verdächtigungen der „Partei der Reichen“ wirksam entgegenzutreten. Hat man in der Tat so etwas wie „soziale Lehren“ aus den erwähnten neoliberalen Fehlern gezogen, sich in Richtung eines vernünftigeren „Ordoliberalismus“ verändert? Oder wird diese Grundsatzdebatte von einem unkritischen Wahlvolk nicht einmal gefordert? Die immer gleiche Frage: Wie viel Staat braucht diese Gesellschaft in Zukunft? Wieviel wirkliche Demokratie duldet der ausgeartete Kapitalismus noch? Was bleibt für das gemeine Volk? Stichworte: zunehmende Armut, „Working Poor“, drohende Altersarmut usw.? Muss man sich über einen Rechtsruck oder über die zunehmende Politikverdrossenheit aus purem Protest denn tatsächlich wundern? Eine durchaus interessante Diskussion, die man als politischer Beobachter angesichts einer politischen Klasse, die sich ob einer inexistenten wirklichen politischen Debatte und mittels inhaltsloser, nichtssagender Politshows im Wahlspektakel der Blender und Polittheaterakteuren nicht wirklich in Frage zu stellen bereit ist, arg vermisst.

Und das betrifft sicherlich nicht nur die „Liberalen“…Wäre ein Frieden, ein (Neo-) Liberaler, der nur wegen seines Karrierismus‘ der CSV beigetreten ist und sich trotz aller persönlicher Beteuerungen kaum „geändert“ hat, denn die wirkliche Alternative?

Wer allerdings in der bedenklichen neuen Realität des politischen Alltags der Moderne von allen Irrungen und Wirrungen „etablierter“ Politik zu profitieren riskiert, dürfte wohl klar sein…

Man kann nur hoffen, dass es nicht schon zu spät ist!

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