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Aussepolitik

Frank Bertemes: Biden.2? 

Frank Bertemes: Biden.2?
Photo by Andrew Neel: https://www.pexels.com/photo/banner-internet-united-states-of-america-usa-5821295/

Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.

(Charles Maurice de Talleyrand)

 

Joe Biden – der gute, gar der beste Präsident der USA? Faktisch unersetzlich oder bloß machtbesessen unersättlich wie alle Machtmenschen, denen der Abschied von der Macht ach so schwerfällt? Biden – der Mann, der nochmal will, sofern man ihn denn lässt. Oder der wollen muss, weil das gewisse Kreise eher so wollen ? Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass sich Biden in Detroit vor eine Gruppe jüngerer Parteifreunde stellte und das Wort ergriff. “Ich betrachte mich selbst als eine Brücke, nichts anderes”, sagte er: “Sie sehen eine ganze Generation von politischen Führungspersönlichkeiten hinter mir. Sie sind die Zukunft dieses Landes.” Er scheint seine „Brückenzeit“ jedoch noch nicht als beendet anzusehen und eine Zukunft ohne ihn scheinbar zeitlich für noch nicht gekommen, er, der seinen Job nun auf einmal eigenen Aussagen zufolge „zu Ende bringen will.“ Fragt sich nur, was er darunter versteht oder andere noch von ihm verlangen, versteht sich… In vorauseilendem Gehorsam jedenfalls wird seine Wiederwahl auch von gewissen europäischen Presseorganen als „das Beste, was aus europäischer Sicht passieren könnte“ bezeichnet. Doch muss man das, was die „Bild“-Zeitung und andere so von sich geben, auch so akzeptieren?

 

Im Gegensatz dazu steht jedenfalls das Urteil von Robert Gates, dem Mann, der den Präsidenten Bush und Obama als Verteidigungsminister diente, Zitat: „Joe Biden lag bei fast jeder größeren außen- und sicherheitspolitischen Entscheidung der vergangenen vierzig Jahre falsch.“
Nicht nur für Europa, sondern auch für die Welt wäre es schlecht, wenn Biden wiedergewählt würde, so die kritischen Stimmen.  Die in diesem Sinne deutliche Bilanz seiner Kritiker, deren es sowohl innerhalb der USA auch weltweit nicht wenige gibt: Biden habe die verbrecherischen Angriffskriege in Jugoslawien, Afghanistan und im Irak befürwortet. Er habe den völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg, in dem unschuldige Menschen umgebracht wurden, wie seine Vorgänger fortgesetzt. Brandgefährlich: Er eskaliere die Auseinandersetzung mit China und wolle, dass die Europäer dabei sind, falls es zum Krieg kommt. NATO verpflichtet?

Wikipedia.org

Europa hat gefälligst zu kuschen, sich bedingungslos dem Willen der USA zu unterwerfen? Noch und nöcher betont, es wird Zeit, dass Europa sich emanzipiert, sich seiner Stärken bewusst wird und endlich so etwas wie Einigkeit und Solidarität auch in Sachen Verteidigungspolitik beweist. Doch, so der SPIEGEL, ist es um die Souveränität Europas bislang nicht zum Besten gestellt. Das Ziel der strategischen Autonomie Europas, das vor allem der französische Präsident Macron immer wieder betont, ist im Bündnis an sich nicht umstritten, nur was es genau heißen soll, da scheiden sich offensichtlich die Geister. Macrons Idee, die EU auch militärisch zu einem eigenständigen Akteur auf der Weltbühne zu machen bleibt wohl aus diversen Ursachen eine pure Utopie. Wobei die militärische Frage selbstredend deutlich eine komplizierte Angelegenheit ist…

 

Putins Einmarsch in die Ukraine ist sicherlich völkerrechtswidrig – keine Frage. Die sinnlose, von gewisser Seite gar infekt geführte Debatte um vermeintliche „Putin Versteher“ oder gar der lächerliche Vorwurf einer (sogar bezahlten) „Russenhörigkeit“ braucht man sicherlich nicht zu führen, tut es von gewisser Seite jedoch trotzdem – Was soll das überhaupt? Es ist doch erstaunlich, wie weit die auch innerhalb unseres Ländchens glücklicherweise trotz klarer Regierungsvorgaben, die man nicht weiter kommentieren muss, doch konträr geführte Diskussion um den Ukraine– Krieg, ähnlich wie im Kontext der Corona-Impfdebatte, so gehen kann, die den Schreiber dieser Zeilen übrigens ebenso persönlich betrifft. So jedenfalls ein Wort-Leserbrief mit dem Vorwurf, texto „von den Russen bezahlt“, eine grobe Unterstellung, eine Beleidigung, gar Diffamierung wie sie auch an die Adresse des Politologen Armand Clesse via Wort-Beitrag eines mehr als fragwürdig argumentierenden Autors lanciert wurde, ein Text, der darin gipfelte, dass sogar eine konkrete Summe genannt wurde – da fehlen einem glatt die Worte! Doch das sei im Rahmen dieses Beitrages nur nebenbei bemerkt…

 

wikipedia.org

Weiter in der Causa Biden: Ohne den Präsidenten Biden hätte es den Ukraine-Krieg nicht gegeben. Er unterstützte, so die diversen Anschuldigungen an den Präsidenten weiter, das Vorrücken der NATO mit Militäreinrichtungen und Raketen ohne Vorwarnzeit an die russische Grenze. Er habe den von seiner jetzigen Staatssekretärin Victoria Nuland organisierten Putsch auf dem Maidan 2014 in der Ukraine zu verantworten. Anschließend führten die ukrainischen Präsidenten einen Bürgerkrieg gegen die russischsprachige Bevölkerung in der Ostukraine mit 14.000 Toten. Darüber hinaus sei er tief in die Korruption der Oligarchen in der Ukraine verstrickt. Und das Thema Korruption in der Ukraine ist wohl unbestritten – und noch, naiv gefragt: Wie steht es überhaupt um die Demokratie innerhalb der Ukraine – die ach so gelobte – und das unter dem medial als Super-Mann auftretenden Präsidenten, in dessen Land auch im Kontext „Demokratie“ allerdings so  manches nicht zu klappen scheint – Stichwort: Opposition? Auch das ist eine weitere Diskussion wert – die übrigens bei den diversen Auftritten Selenskyjs, des perfekten Schauspielers in der Rolle des Präsidenten, der unter der Regie der USA agiert, und die für so viel Euphorie und Stürmen der Begeisterung sorgen, überhaupt nicht geführt wird… Bidens  Sohn Hunter Biden wären 600.000 Dollar im Jahr für seine „Tätigkeiten“ im Aufsichtsrat des ukrainischen Energie-Giganten Burisma Holdings bezahlt worden, das wohl nur, weil seine „Leistung“ darin bestand, Sohn des damaligen US-Vizepräsidenten zu sein. Joe Biden brüstete sich damit, die sofortige Ablösung des ukrainischen Generalstaatsanwalts veranlasst zu haben, weil der gegen Burisma wegen Korruption ermittelte. Dazu der SPIEGEL:Mitte Mai 2014 wurde bekannt, dass Hunter Biden bei einem ukrainischen Gaskonzern anheuerte, drei Monate nach der vom Westen begrüßten Maidan-Revolution und inmitten der sich entwickelnden Kriegswirren in der Ostukraine. Über mehrere Jahre soll der ukrainische Burisma-Konzern Hunter Biden 50.000 Dollar monatlich überwiesen haben, so berichten mehrere Medien. Biden war der wichtigste Mann im Verhältnis zur Ukraine. Biden war der wichtigste Mann im Verhältnis zur Ukraine.“

 

Alles Anti-Amerikanismus, alles bösartige Unterstellungen, gar Lügen? Dazu die EU – Politkaste: Schweigen im Walde!

Egal wie: Ein Segen für Europa und die Welt wäre es, wenn in den USA wieder ein Präsident an die Macht käme, der, wie der legendäre John F. Kennedy, glaubwürdig für Frieden und Abrüstung eintritt.

Das wäre gut für die USA und für die ganze Welt!

 

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1 Comment

  1. Jean

    Dass manche aus US kassen finanzierte presseorgane,politiker oder einfache internet trolle welche fuer den besten praesidenten Biden oder das Zelenski regime trommeln dem “Feind” das gleiche unterstellen…darueber kann man eigentlich nur lachen.
    Was die person Biden anbelangt ist das fazit schnell gezogen…bei jeder kriegstreiberei dabei was fuer einen praeses seines landes ja nicht ausser gewoehnlich ist…aber der schlechteste in den augen der mainstream medien war ja Trump der diesbezueglich etwas aus der reihe tanzte.

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