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Gesellschaft

Frank Bertemes: Beratungsresistent? 

Frank Bertemes: Beratungsresistent?
Photo de Artem Podrez: https://www.pexels.com/fr-fr/photo/rouge-bleu-technologie-affaires-5878504/

Nur wo Einsicht ist, beginnt die bleibende Besserung.

Georg Sticker (1860 – 1905), deutscher Mediziner

Beratungsresistente Menschen sind das Gegenteil von aufgeschlossen, flexibel oder gar kompromissbereit. Sie pflegen die Untugend, keinerlei Rat anzunehmen, besonders dann, wenn Widerstand gegen vorgefasste Meinungen, die fast schon Diktat sind, besteht.  Das musste man leider während der „Corona-Pandemie“ in realpolitischem Kontext erleben. Schlimmer noch ist die Einsichtslosigkeit, der kontraproduktive Eigensinn gewisser Politprotagonisten – wohl ob anstehender EU-Wahlen? Stärke zeigen – nichts zugeben? Diese realpolitische Beratungsresistenz kann allerdings schädlich sein, hat das Wahlvolk angesichts von dreizehn Listen zu den Europawahlen doch klar die Wahl…

Anders sehen die Reaktionen jedoch beispielsweise in Deutschland aus, wo sich heuer durchaus die Tugend der Einsicht von Seiten der Politprominenz durchsetzt. Man kann eben nicht alles abstreiten oder verharmlosen, was evidente Fehlentscheidungen oder falsche Einschätzungen ob einseitiger Vorgaben im Gesamtkontext Corona – Virus, Impfung oder den ergriffenen Maßnahmen darstellten, so einfach geht das nicht!

Während der Coronapandemie „nur eine einzige Meinung” zuzulassen, hätte „die Spaltung der Gesellschaft“ bis heute mitverursacht, so Armin Laschet, ehemaliger NRW-Ministerpräsident, Kanzlerkandidat, CDU-Vorsitzender und Teil des höchsten deutschen Pandemie-Entscheidungsgremiums von Bund und Ländern Ende März dieses Jahres. „Corona ist eine Zäsur“, so Laschet bereits im Sommer des Jahres 2021. Heute räumt er ebenfalls Fehler im Umgang mit Corona-Impfungen ein. Die Politik hätte während der Pandemie mehr auf mögliche Impffolgen hinweisen müssen, sagte Laschet in der ZDF-Sendung “Berlin direkt” in der er eine „Enquête-Kommission“ im deutschen Bundestag forderte. Auch der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht inzwischen von schweren Impfschäden. Lauterbach kündigte in einem ZDF-Interview ein Hilfsprogramm für Betroffene an. Ein CSU-Abgeordneter bemängelte eine in diesem Kontext nicht vollumfassende Information und es sei Aufgabe der Politik dass man sagt, was ein Vorteil sei , aber auch was der mögliche Nachteil sein könnte – ohne irgendwas zu beeinflussen. Das gehöre zu einer „aufrechten Politik“ dazu. Der Zweifel nagt demnach an so manchen Bundestagsabgeordneten.

Wie sieht es damit allerdings hierzulande aus? Von Einsicht keine Spur, politische Aufarbeitung der Pandemie völlig unerwünscht. Hört man die diesbezüglichen Aussagen von gewissen

Photo de cottonbro studio: https://www.pexels.com/fr-fr/photo/homme-tasse-grande-tasse-mug-3951366/

Politprotagonisten, die damals ihre Sternstunden politischer und medialer Präsenz mit entsprechenden Auftritten erlebten, so darf man den Titel dieses Beitrages bedauerlicherweise terminologisch bemühen.  Politische Einsicht und das Einräumen evidenter Fehler in diverser Hinsicht, dies sieht jedenfalls ganz anders aus als das, was hierzulande von führenden Politikern praktiziert wird. Schockierend in diesem Kontext ist jedoch besonders, dass die impfgeschädigten Menschen (man nehme wiederum das Beispiel Deutschland) von den Behörden im Regen stehen gelassen werden, sprich ihnen keine Hilfe von Seiten des Staates zusteht. Im Klartext: Geimpft, erkrankt, vergessen: Das sogenannte „Post-Vac-Syndrom“ treibt viele Betroffene in die absolute Verzweiflung. Es bleibt ihnen ob der hohen Behandlungskosten,  oft in Verbindung mit beruflichen und sozialen Konsequenzen, die diese Menschen völlig unverschuldet faktisch in eine für sie unmögliche Situation getrieben hat,  nur der Rechtsweg, sprich eine offizielle Anklage vor Gericht . Ein diesbezüglich beachtenswerter Beitrag auf SPIEGEL-TV gibt einen deutlichen Einblick auf ihre individuelle Situation, die in der Tat schockiert – siehe Link  https://www.youtube.com/watch?v=0UhfUmamJyU.

Wenn ein Staat mit einem solchen Druck, verbunden mit einer (vermeintlichen) „Solidarität“ zu einer faktischen „Volks-Impfung“ – in wessen Interesse eigentlich?  – aufruft, dann muss dieser Staat unweigerlich, ohne Wenn und Aber, für alle möglichen gesundheitlichen Konsequenzen aufkommen. Wenn dieser Staat darüber hinaus auch noch einen oder mehrere Impfstoffe, die nachweislich die generell üblichen Zulassungskriterien nicht erfüllt – und das ist durchaus erwiesen – doch einfach so zulässt, dann hat er grob fahrlässig, gar kriminell,  gehandelt und die Geimpften in einem eigentlichen Testverfahren als Versuchskarnickel im Interesse von „Big Pharma“ missbraucht. So etwas muss in einem Rechtsstaat in der Tat juristische Konsequenzen haben. Oder wurde dieser etwa wissentlich, genau wie die generellen demokratischen Mechanismen, außer Kraft gesetzt, das tumbe Wahlvolk demnach hintergangen, die Demokratie nachhaltig geschädigt?

Diese Pandemie ist folglich in all ihren Konsequenzen mitnichten beendet – auch wenn die politische Klasse genau dies beabsichtigt!

Doch wie reagiert die Politik?

Das ist leider bekannt…

An hei nach e Link zu engem Focus-Artikel. Déi auslännesch Press interesséiert sech allemol méi fir de Sujet ewéi déi groussherzoglech Press. https://bit.ly/3xKI06c

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1 Comment

  1. Guido

    “cui bono” scheint mir eine sehr interessante Frage in diesem Kontext.

    Sollte man nicht zwischen dem Staat und seinen ausführenden Organen unterscheiden ? Tut man dies nicht, bezahlt der Staat, das heisst “in fine” der Bürger die Zeche und die Entscheidungsträger gehen frei aus.

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