Mario Dichter iwwer Äisbiiren an Klimawiessel

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Image parskeeze de Pixabay

 

„Mommy, what’s a polarbear?“ oder der Kreuzzug der Kinder

 

Liebe Kinder, liebe Jugendlichen, liebe Schulschwänzer,

vor einigen Wochen begegnete mir im Bahnhofsgebäude Wien-Mitte ein selbst gemaltes  „Mommy, what’s a polarbear?“-Schildchen mitsamt seinem unbeaufsichtigten etwa 9-jährigen Träger. Ganz offensichtlich schien er auf dem Weg zur groβ angekündigten Demo der „Fridays for future“-Bewegung (FFF) zu sein. Auf den diesbezüglich omnipräsenten und von wem auch immer finanzierten Plakaten wurde vor allem auf die Präsenz des seit ABBA erfolgreichsten schwedischen Exportschlagers, Greta Thunberg, hingewiesen.

Personenkult und Massenhysterie zwecks ‚Klimarettung‘?

Nun ja…

Aber zurück zu den Sorgen, bzw. der knuffigen Frage unseres jungen Freundes:

Eisbären stammen vom Braunbären ab und haben sich neuesten Untersuchungen zufolge vor etwa 600000 Jahren als eigene Art entwickelt. Die Population beträgt heute etwa 25000 Tiere. Seit Eisbären nur noch eingeschränkt gejagt werden dürfen, hat sich ihr Bestand seit den 1960er Jahren immerhin vervierfacht, was zeigt, dass ihr gröβter Feind nicht etwa der sog. Klimawandel, sondern vor allem die Schrotflinte ist.

Eisbären leben nicht vom Eislutschen, wie es der deutsche Zoologie-Professor Josef Reichholf ausdrückt, sondern hauptsächlich von Robben, die,…Überraschung…, zu groβen Teilen ebenfalls Jägern und Wilderern zum Opfer fallen. Statt also zu polemisieren, gilt es auch hier wie immer den korrekten Kausalzusammenhang zu suchen, zu erkennen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen!

Wer sich nun aber berufen fühlt, unbedingt wilde Eisbären in Aktion erleben zu wollen, dem sei z.B. die zu Russland gehörende Region um Arkhangelsk empfohlen, wo es seit längerem eine regelrechte Eisbärenplage gibt. Auch hierfür ist die Ursache wohl mehr im anthropogenen Abschlachten ihrer Nahrungsquelle zu suchen als bei den anthropogenen CO2-Emissionen.

Die Frage bleibt zudem, wie die Eisbären während der letzten Warmzeit vor etwa 120000 Jahren überleben konnten, in der es erheblich wärmer war als jetzt und, wie Knochenfunde zeigen, sogar Flusspferde in der Themse und im Rhein anzutreffen waren. In diesem Zusammenhang sei auch kurz erwähnt, dass sog. Temperaturrekorde immer noch nur Wetter sind, nicht Klima und auch nicht auf eine Veränderung desselben hinweisen. Hierzu aber zum Schluss noch eine erheiternde Anekdote!

Oder wie wär’s statt Biologie mit etwas Mathe?

Im Kontext vom behaupteten anthropogenen CO2-Klimawandel ist nämlich immer öfter auch die Rede von der sog. Überbevölkerung. Eine klare Definition hierfür fehlt freilich und niemand kann so recht festlegen, ab welcher Zahl wir global gesehen denn überhaupt von einer solchen sprechen. Dazu einfach mal ein kleines lockeres Rechenbeispiel: Australien hat eine Fläche von etwa 7.700.000 Km2, die Weltbevölkerung betrug Anfang 2019 aufgerundet 7.700.000.000 Menschen. Hieraus lässt sich nun ganz leicht errechnen, dass wenn die gesamte Menschheit sich in Australien niederlassen würde, jedem einzelnen immer noch 0.001 Km2 zur Verfügung stehen würde, also satte 10 Ar! Dies wäre für die Romantiker unter den Klimarettern sogar theoretisch ausreichend, um ein autarkes Leben führen zu können und der Rest unserer schönen Erde wäre somit übrigens unbewohnt!

Physik, gespickt mit etwas Geologie?

Oft wird auch behauptet, dass wenn Eisberge oder -schollen schmelzen, es zum Anstieg des Meeresspiegels führen würde. Dazu ein kleines Experiment. Wir legen einige Eiswürfel in ein Gefäβ und füllen dieses bis zum Rand mit Wasser auf. Nach dem Schmelzen der Eiswürfel, welche die Eisberge simulieren sollen, stellen wir fest, dass kein Tropfen Wasser aus dem Gefäβ übergetreten, der „Meeresspiegel“ also nicht angestiegen ist. Genau gleich verhält es sich auch in der Natur und hat mit der Dichte von Eis, bzw. Wasser zu tun. In diesem Zusammenhang sei auch das sehr interessante Phänomen der Anomalie des Wassers erwähnt! Einfach mal nachschlagen! Dazu passend auch die Mär von untergehenden Inseln: Vor vielen  Jahren wurde das Beispiel einer überfluteten Südseeinsel gerne auf UN-Klimakonferenzen als Beweis für den ansteigenden Meeresspiegel herangezogen. Seit einiger Zeit jedoch hört man aus gutem Grund davon nichts mehr, denn wie ein französisches Forscherteam herausfand war nicht etwa der Meeresspiegel gestiegen, sondern im Gegenteil, die Insel war aufgrund tektonischer Aktivitäten gesunken!

Tja, dumm gelaufen…

Abschließend dann noch etwas Geschichte:

Viele tausend Kinder und Jugendliche schwänzen die Schule um zu demonstrieren. Sie sind sich absolut sicher, dass der Untergang der Welt bevor steht, wenn nicht sofort gehandelt wird. Als Schuldige haben sie die Erwachsenen ausgemacht, die ihrer Meinung nach in Untätigkeit verharren!

Oh, nein nein, das ist kein Augenzeugenbericht einer FFF-Demo, sondern das Ganze spielte sich vor mehr als 800 Jahren in Deutschland und Frankreich ab, was als „Kreuzzug der Kinder“ in die Geschichte eingehen sollte. Blind und unkritisch folgten die Halbwüchsigen ihren neuen Ikonen Nikolaus bzw. Etienne ins Verderben. Über das Mittelmeer, welches sich laut diesen Gretas des Mittelalters vor ihnen auftun sollte, wollten sie das heilige Land von den Ungläubigen befreien. Die wenigen, die es tatsächlich bis ans Meer geschafft hatten, machten enttäuscht Kehrt, als dieses sich partout nicht teilen wollte und ernteten zu Hause nichts als Spott und Hohn.

Bleibt also zu hoffen, dass für einmal etwas aus der Geschichte gelernt wird!

Vielleicht wäre das alles ja auch mal was, um die schulisch scheinbar überflüssig gewordenen Freitagnachmittage wieder mit faktenbasiertem statt ideologischem Unterrichtsmaterial zu füllen, auch, aber nicht nur, wenn es um das Naturphänomen der Klimaveränderung geht!

 

Mario Dichter

09.07.2019

 

P.S.: Ach ja, hier noch die versprochene Anekdote:

Vor einiger Zeit stand irgendwo zu lesen, dass auch in Florida ein selbst für diesen US-Staat stattlicher Temperaturrekord von über 50°C gemessen wurde. Nach einigen Tagen aber die niederschmetternde Meldung für alle Klimawandler, dass der „Rekord“ nur deshalb zustande kam, weil der Fahrer eines Kühltrucks mitsamt seines laufenden Gefährts es sich neben der Messstation gemütlich gemacht hatte und somit die aus dem Kühlcontainer abgeführte Wärme für den „Temperaturrekord“ sorgte.

Wie es wohl mit der Überprüfung von Fehlerquellen der übrigen Messstationen aussieht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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