Frank Bertemes: Neinsager?

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Image par mohamed Hassan de Pixabay

I don’t know what they have to say

It makes no difference anyway

Whatever it is, I’m against it

No matter what it is, I‘m against it

No matter what it is or who commenced it

I’m against it !

 

Your proposition may be good

But let’s have one thing understood

Whatever it is, I’m against it!

 

Groucho Marx

 

Es gibt bekanntlich „Jasager“ und (glücklicherweise) auch „Neinsager“. Die Gruppe der „Jasager“ hat die Welt und damit die Gesellschaft in mehr als einer Frage nicht weiter gebracht. Weil es eben „Neinsager“ gegeben hat und immer noch gibt, hat sich doch so manches positiv verändert. Menschen, die sich allein oder mit anderen gewehrt haben, indem sie ihre kritischen Argumente, die dem jeweiligen Mainstream – den „Jasagern“ – drastisch widersprachen, vorzubringen sich trauten und dies oft unter nicht einfachen Umständen, gar heftigen Widerständen. Wer „Nein“ sagt, macht sich bekanntlich nicht unbedingt beliebt. Durch ihre Hartnäckigkeit konnte die Gemeinschaft jedoch im Endeffekt von der Wahrheit ebendieser „Neinsager“ profitieren. Und somit wachsen. Den Unterschied machte eine einzige Antwort aus: Nein! Wer zweifelt denn beispielsweise heute noch daran, dass die Erde rund ist?

 

In der aktuellen Pandemie – Debatte haben es „Neinsager“ allerdings sehr schwer, weil man diese sofort in die Ecke der Verschwörungstheoretiker katapultiert  und ihre Argumente sofort abschmettert, kritische Stimmen demnach völlig unerwünscht sind. Auch wenn es durchaus Argumente gibt, die so einiges in diesem Kontext in Frage stellen. Und das ohne die Existenz dieses Corona-Virus an sich in Frage zu stellen, auch das sei an dieser Stelle klargestellt. Nur: die Konsequenzen darf man auch medizinisch durchaus kritisch hinterfragen. Das ohne allerdings im Sinne des einführenden Kampfliedes die bekannten Elemente von vorneherein nicht zur Kenntnis zu nehmen, aus Prinzip „dagegen“ zu sein, egal welche Vorschläge auch immer gemacht werden. So einfach ist das „Neinsagen“ nun auch wieder nicht, ein prinzipielles, kategorisches Nein ist demnach absolut nicht generell angesagt.

Image par Gerd Altmann de Pixabay

 

Wenn man als kritischer Mensch sich die diversen Debatten im aktuellen Kontext unter Experten, Medizinern, Virologen, Juristen, Politikern usw. ganz einfach so anhört, und das aus diversen Perspektiven, dann ist man aufgrund dessen, was in letzter Zeit so abgeht, immer verwirrter. Die Widersprüche sind dem gemeinen Volk ganz einfach nur noch unerträglich, ja eigentlich sind wir überfordert. Und diese Polemik teilt das Volk und riskiert neben den oft heftigen, permanenten Debatten – Stichwort: Impfen – durchaus Streit und Dauerzwist. Impfen, ja oder nein? Als Impfskeptiker und nicht ausdrücklicher Impfgegner, der als denkender Bürger sich all das so anhört und sich so seine persönlichen Gedanken über das macht, war uns mitgeteilt wird, stellt man sich natürlich Fragen, hört sich um und versucht sich zu informieren. Im Kontext „impfen“ meint das konkret: Kann ich meinem Körper eine Impfung für eine Krankheit zumuten, die so plötzlich und höchst verdächtig auftauchte, in kürzester Zeit die ganze Welt, sämtliche Kulturen und Gesellschaften dieser Erde in Angst und Schrecken versetzte, ein Virus, von dem (unterhält man sich mit Ärzten) doch eigentlich so wenig bekannt ist, so einfach zumuten? Dass Impfungen gefährliche Nebenwirkungen haben können, streitet niemand ab und dass man persönlich seine Pro oder Contra-Entscheidung treffen darf, dürfte doch nur verständlich sein.  Dass man im Endeffekt jedoch riskiert, die Geimpften gegen die Nichtgeimpften gegeneinander auszuspielen, darf jedoch niemals sein. Das kann keine Demokratie zulassen! Wissend auch, dass die oft thematisierte „Herdenimmunität“ eine pure Illusion ist. Krankheit wird es immer geben, auch die seit langem existierenden Corona-Viren, die (glaubt man den Virologen) natürlich wieder mutieren werden. Es ist doch wohl nur legitim, dass jeder Mensch seine persönliche Entscheidung treffen kann, ob er oder sie sich nun impfen lässt oder nicht.

 

Eine weitere Frage darf erlaubt sein: Weshalb denn Impfung mit allen Mitteln statt einer wirksamen Behandlung? Weshalb so hohe Investitionen in die Impfung und eben nicht in die Behandlung? Weshalb wird beispielsweise die von gewissen Ärzten empfohlene und erfolgreiche Behandlung von COVID-19 mit HCQ ( Hydroxychloroquine)  oder auch mit  Zink oder AZT so oft ignoriert? Wie wichtig ebenfalls die Prophylaxe des menschlichen Immunsystems mit Vitamin C, natürlichen, pflanzlichen Mitteln, mit seit jeher bekannten und bewährten Heilpflanzen –  die allerdings so von gewissen Kreisen nicht akzeptiert wird – doch in der Tat ist, erscheint auf den ersten Blick eigentlich unverständlich, auf den zweiten ist das allerdings klar: Weil dies der Profitgier der Pharmariesen drastisch widerspricht und mit den diversen Impfpräparaten Milliarden verdient werden können! Die Behandlung einer vergleichsweise doch niedrigen Zahl von Erkrankten ist wohl nicht interessant, oder?

 

Es ist demnach unverständlich, warum so viele Politiker den Fokus fast ausschließlich auf den (vermeintliche) einzigen Ausweg aus dieser „Pandemie gerichtet halten: die Impfung!

 

Dazu „Jasager“ oder aber „Neinsager“ zu sein, das sei jedoch jedem selbst überlassen….

 

Frank Bertemes

 

1 COMMENT

  1. Haut de Moie wollt ech Commentaire op RTL zu ärem Lieserbréif publizéieren, dee gouf natierlech net vu RTL verëffentlecht. Et goung em d´Finanzéierung vu Covid 19 Medikamenter, am besonneschen em de COR 101 an de XAV 19. Eigentlech wollt ech just d´Fro opwerfe firwat déi Entwécklung net grad sou ënnerstëtzt gëtt, wéi d´Entwécklung vun den Impfstoffer. Et kéint ee bal menge RTL géif och vu BIG PHARMA gesponsert ginn.

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