Frank Bertemes: Corona – ganz anders betrachtet….

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Image par Md. Shazzadul Alam de Pixabay

 

„Die Kunst macht den Arzt, nicht der Nam noch die Schul. Was ist uns nütz, dass wir großes Ansehen und großen Pomp führen, so wir die Kunst nicht können. “

 

Paracelsus

 

Arzt, Naturforscher, in seinem Werk “Opus Paramirum” skizzierte er seine Lehre von den drei Prinzipien “Sulphur”, “Mercurius” und “Sal” (Schweiz/Österreich, 1493 – 1541).

 

Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker. Er wurde in seiner Zeit vor allem als Arzt wahrgenommen und ist seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts einer der berühmtesten europäischen Ärzte überhaupt.

 

Wenn man die folgenden Zeilen liest, werden diese bei der Mehrheit der Bevölkerung, besonders natürlich bei den Anhängern der klassischen Schulmedizin, bestenfalls ein müdes Lächeln, mehrheitlich wohl eher ein strikt ablehnendes Kopfschütteln hervorrufen. Das besonders dann, wenn man tatsächlich die Alternativmedizin, speziell die leider oft heftig kritisierte Homöopathie und dessen Grundprinzip bemüht, das sowohl Paracelsus, (vorher)  als auch den wohl bekanntesten Vertreter und eigentlichen Gründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, in ihren medizinischen Methoden verband, folgendes war und ist: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. – Similia similibus curantur. Der Schreiberling verschweigt übrigens an dieser Stelle mitnichten seine, aufgrund persönlicher Erfahrungswerte vielfach bestätigte ausdrückliche Sympathie für die diversen Behandlungsmethoden der Alternativmedizin, ganz im Gegenteil! Denn diverse alternative Behandlungsformen sind der Schulmedizin in vielen Fällen haushoch überlegen, auch wenn gewisse, entsprechend empirische Prinzipien der Schulmedizin natürlich grundsätzlich nicht in Frage gestellt werden, versteht sich. Man beachte in diesem Zusammenhang das einführende Zitat des studierten Arztes Paracelsus, der jedoch (glücklicherweise) zur heutigen Galionsfigur der alternativen Medizin wurde.

 

Im Kontext des heuer hochaktuellen C-Virus‘ sollte man sich durchaus einmal Gedanken über das machen, was Homöopathen in diesem Kontext denken und es demnach sinnvoll sein kann, folgendes zu diesem Thema durchzulesen. Hier nämlich Zitatpassagen eines Briefes vom 26.  Februar dieses dunklen Jahres 2020 eines namentlich nicht erwähnten Schweizer Arztes für Homöopathie an seine Patienten, wie diese mit dem Thema Coronavirus umgehen können. Es handelt sich folglich um Passagen zum Thema Homöopathie, um dies noch einmal ausdrücklich zu betonen. Der Arzt gibt jedoch auch noch Empfehlungen zu anderen alternativen Therapien zur Schulmedizin, mit Nennung von Markennamen (z.B. Nahrungsergänzung, Phytotherapie), die an dieser Stelle  natürlich nicht genannt werden:

 

 

Liebe Freunde, liebe Patienten,                                                                                                        26.2.2020

 

Aufgrund zahlreicher besorgter Anfragen meiner Patienten wegen der Verbreitung des Corona Virus möchte ich hier die Möglichkeiten zur Prävention und natürlicher Behandlung vorstellen.

 

Es ist meiner Meinung nach wichtiger unser Immunsystem zu unterstützen um mit dem Virus umzugehen anstatt ganze Städte in Quarantäne zu setzen um sie vor der Außenwelt abzuriegeln. Neuesten Schätzungen zufolge wird sich das Coronavirus auf 80% der Weltbevölkerung ausbreiten. Deswegen ist es wichtig, dass man sich schützt indem man das Immunsystem stärkt und unterstützt. Denn viele Menschen überwinden die Coronavirus Infektion problemlos, wenn ihr Immunsystem stark ist und das Immunsystem es schafft,  auch bei erfolgter Infektion das Virus zu kontrollieren.

(…)

 

FAZIT: In den Zeiten in denen sich das Corona – Virus immer mehr verbreitet ist es wichtig, dass man versucht mit allen Mitteln das Immunsystem zu stärken und zu aktivieren um geschützt zu bleiben. Deswegen ist es wichtig, dass auch bei erfolgter Infektion das Immunsystem es schafft das Virus zu kontrollieren und eine Immunität gegen das Corona -Virus aufbaut. Natürlich sind auch die homöopathischen Mittel sehr wichtig, denn schon Hahnemann hatte bei der Behandlung von schwersten Infektionskrankheiten große Erfolge erzielt und welch Segen war die Homöopathie bei der Behandlung der spanischen Grippe 1918-1920, die insgesamt ca.50 Millionen Menschenleben gefordert hat. 30% der Infizierten starben, aber die Menschen die homöopathisch behandelt wurden haben zu 99% überlebt.

 

Neuesten Berichten der Vereinigung homöopathischer Ärzte in China unter der Leitung von Dr. Aron To (Präsident der Hong Kong Association of Homeopathy) zufolge, hat man intensiv nach dem genius epedemicus gesucht, also dem Heilmittel welche der häufigsten typischen Symptome bei der Corona Virus Infektion entspricht. Über 30 homöopathische Ärzte in China haben folgende typische Symptomenkonstellation nach einer Corona Virus Infektion beobachten können:

 

-Langsamer Beginn

-Ein Frösteln welches den Rücken rauf und runter läuft

-Fieber, aber nicht sehr hoch ansteigend

-sehr große Müdigkeit beim Fieber

– Schwäche während dem Fieber, auch mit dem Gefühl von schweren Augenlidern.

-Gliederschmerzen während Fieber

-der Husten ist nicht so stark, aber die Erschöpfung und Müdigkeit scheint das Hauptproblem zu sein.

– Es besteht zudem ein ständiges Gefühl der Erwartungsspannung, oder die Angst, dass was Schlimmes passieren wird.

 

Das Gefühl entspricht ja jetzt auch der Situation hier in Europa, denn viele Menschen leben nun in einer großen Angst wie die weitere Ausbreitung mit dem Coronavirus voranschreitet. Die chinesischen homöopathischen Ärzte haben als wichtigstes Mittel GELSEMIUM herausgefunden, gefolgt von Bryonia und Eupatorium perfoliatum.

 

Sie geben die Empfehlung Gelsemium C30 täglich für 7 Tage zu nehmen, wenn eine große Ansteckungsgefahr besteht und dann nur noch 2x die Woche geben. Bryonia passt mehr bei Patienten, die mehr Husten haben mit Schmerzen in der Brust und im Kopf. Sie müssen sich die Brust und den Kopf mit den Händen halten beim Husten. Eupatorium perfoliatum: wenn die Patienten mehr Knochenschmerzen haben und weniger die Schwere und Schwäche. In Indien empfiehlt man noch Arsenicum album C30 besonders wenn die Infektion mit großer Unruhe und Angst einhergehen sollte.

 

Ich hoffe, dass durch diese Informationen viele Menschen vor der Corona-Virus Infektion geschützt bleiben, oder dass zumindest nur milde Verläufe auftreten und das Immunsystem schnell eine permanente Immunität aufbauen kann. Möge auch die sich weltweit verbreitende Infektion mit dem Corona-Virus dazu beitragen, dass wir erkennen mögen, dass wir alle in einem Boot sitzen und das Gesundheit, Gemeinschaftlichkeit und Freiheit viel wichtiger sind als Macht und Geld.

 

Herzliche Grüße

 

Dr. med. ….  (Quelle und Hinweis: verantwortlich für den Inhalt des Briefes ist der Arzt, der ihn verfasst hat. Die Wiedergabe im Homoeopathiewatchblog erfolgt aus Gründen der Berichterstattung, um zu zeigen, wie Homöopathen mit dem Thema Coronavirus umgehen und was sie empfehlen, und ist nicht als Ersatz für den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker zu werten.)

 

Ohne weiteren Kommentar – es gilt die persönliche Einschätzung der Leserschaft.

 

Bleiben Sie alle gesund!

Frank Bertemes

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