ABSURDISTAN IN STADT UND LAND – Vom Staatsversagen zur Staatshuldigung

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Image par T. Jensen de Pixabay

 

vOM STAATSVERSAGEN ZUR STAATSHULDIGUNG

 

Das hat die Welt noch nie gesehen. Besonders unsere Regierungsmitglieder werden urplötzlich nicht müde tagtäglich eine Pressekonferenz die andere jagen zu lassen um sich photogen und telegen zu produzieren und huldigen zu lassen. Ihre berechtigte Sorge gründet auf der Tatsache, dass die Gefahr tatsächlich besteht, unser Gesundheitswesen würde, angesichts eines zu hohen Krankenbefalls der Bevölkerung durch den Corona-Virus, regelrecht kollabieren.

 

Seit Jahren kämpfen die Virologen, Urgentisten, Hausärzte und andere spezialisierte Ärzte für eine adäquate Grundversorgung aller Akteure und Institutionen unseres Gesundheitswesens mit Intensivstationen, Schutzmitteln, Beatmungsmaschinen u.v.a.m. Auch sei in diesem Zusammenhang an die durchaus peinlichen Diskussionen unserer Politiker im Zusammenhang mit den fehlenden RIM-Geräten erinnert. Tatsache ist, dass seit Dekaden exklusiv LASEP-Minister die Register im Gesundheitsministerium ziehen und dennoch, kommt man nicht umhin eine Notaufnahmestelle in einem hiesigen Krankenhaus aufzusuchen, glaubt man sich urplötzlich ins Hinterland von Rumänien versetzt, so überlastet sind die Räumlichkeiten und schleppend die Grundversorgung in den diensthabenden Krankenhäusern.

 

Diese katastrophale Unterversorgung gilt freilich nur für den Otto-Normalmenschen, denn Minister, Abgestorbene und andere VIPS kommen über andere Kanäle, wie einst zu Zeiten von Honecker und Ceausescu, zu Hilfestellungen im Ernstfall. Dies frei nach dem Motto: „Was ist ein Wartesaal?“.

 

Unsere stets kurzfristig, nur in fünfjährigen Perioden, denkenden politischen Entscheidungsträger aller Couleuren fanden während Jahrzehnten keine Geldmittel um Basisinfrastrukturen im Gesundheitswesens sicherzustellen. Aus der Staatskasse heraus genehmigten sie sich lieber Infrastrukturen die die Mehrheit der Bevölkerung nicht geordert hat. Budgetmittel werden exklusiv nach ihrem Gusto verbrannt. So wird die rammdösige Trambahn von Fränz Aufgebauscht (Déi Gréng) sich letztendlich als teurer, verkehrspolitisch unwirksamer, Flopp herausstellen. Ähnliches gilt für das neue Nationalstadion der Hauptstadtwürgermeisterin Lydie SOLPER (Flipperpartei) und das neue Velodrom von Romain Schneiderlein (LASEP), um nur diese drei Beispiele von Gambia zu nennen, diejenige Regierung die einst angetreten war um den CSFaul-Staat nachhaltig zu entsorgen und die Politlandschaft mit frischem Sauerstoff zu versorgen.

 

Ein Schmarren!

 

Aktuell sitzt eine ganze Bevölkerung in Beugehaft nur weil die politische Kaste unisono während Jahrzehnten grob fahrlässig versagt hat. Der hysterische Würgermeister aller Bürger, Xavier Betschel (Flipperpartei), und seine Gesundheitsministerin mit dem Schlafzimmerblick Paulette Belämmert (LASEP), und im Schleppseil der mediengeile Fränz Aufgebauscht, aber produzieren sich publikumswirksam als Retter der Nation derweil die Opposition tatsächlich zu blöd ist um den Opportunisten und Möchtegerngutmenschen die Ohren lang zu ziehen. Wie man es hätte machen können zeigt zum Beispiel der Asienstaat Japan. Mittels einer gut entwickelten Infrastruktur und durch ein rasches intelligentes Handeln der politischen Entscheidungsträger konnte der Schaden erfolgreich abgewendet werden.

 

Hierzulande aber, wo immer nur politisches „vol à vue“  auf der Agenda steht, ist die Misere noch lange nicht ausgestanden auch wenn die hiesigen Regierungsmitglieder ihren ausländischen Kollegen blindlings alles nachäffen ohne selbst eine Primärinitiative zu entwickeln. Und die Subventionspresse bestätigt ihre Rolle als Doofpresse. Ihnen ist es, durch ihre unkritische Berichterstattung, letztendlich zu verdanken, dass sich in den sozialen Netzwerken eine Regierungshuldigung nach der anderen versteckt, dies trotz dem nachweislichen Vorliegen eines groben fahrlässigen politischen Fehlverhaltens, so wie in Italien und anderen Ländern.

 

Dr. Corona

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