Thierry Simonelli: Bedrohte Wissenschaft

0
686

 

in einer RTL Carte Blanche vom 2. Dezember 2022 beklagt sich Dr. Marc Schiltz, Präsident der Organisation Science Europe der Europäischen Kommission und CEO des luxemburgischen Forschungsfonds (FNR), über die Gefahren, denen einige Wissenschaftler während der „Covid-Krise“ ausgesetzt waren.

Der Erfolg und die politische Relevanz ihrer Eingriffe hatten bedauerlicherweise eine „dunkle Seite“. Wissenschaftler, wie es der „extreme Fall“ des belgischen Marc van Ranst darlegt, waren nämlich während der Krise den Belästigungen und Morddrohungen einer „Minorität von Komplottisten“ ausgesetzt.

Auch in Luxemburg waren Wissenschaftler, so der Hauptgeschäftsführer des staatlichen Forschungsfonds, anonymen oder nicht anonymen Nachrichten, Briefen und Kommentaren in den sozialen Medien preisgegeben. Deshalb sollten „wir“ uns als Gesellschaft überlegen, wie wir „unsere“ Forscher besser vor belästigenden und gewaltbereiten Randgruppen und Minoritäten schützen, damit sie auch weiterhin das statistisch belegte Vertrauen des Großteils Bevölkerung genießen können. Demzufolge, so der Vorsitzende des Forschungsfonds, sollte man diese lautstarke Minorität nicht die Oberhand über die „schweigende Mehrheit“ gewinnen lassen.

Mit diesen Aussagen möchte Dr. Schiltz selbstverständlich nicht die Wissenschaft vor jeglicher Art von Kritik schützen. Zweifellos kennen wir alle das vulgärwissenschaftliche Popper-Stereotyp, demzufolge Wissenschaft immer nur provisorisches Wissen erstellt, das von künftiger Forschung widerlegt wird. So soll dann auch die Wissenschaft stets kritisch hinterfragt, ständig überprüft und „eventuell aktualisiert“ werden. Aber auf die richtige Art und Weise.

Stellen wir auch unsererseits klar: Belästigung, Drohung, Raub, Vergewaltigung, Folter, Mord und Totschlag von Wissenschaftlern sind weder moralisch vertretbar noch rechtlich zulässig. Noch allgemeiner: Sie sind nicht nur gegenüber Wissenschaftlern unzulässig. Belästigung, Morddrohung, Aufrufe zum Hass und öffentliche Diffamierung sind auch gegenüber Nicht-Wissenschaftlern moralisch und rechtlich unzulässig. Nur wenige Menschen dürften daran zweifeln, einschließlich der imaginären Zugehörigen von Dr. Schiltz‘ hypothetischen Randgruppen. Was aber bezweckt solche Mahnung des Offensichtlichsten?

Selbstverständlich sollte man einminütige Schnelldarstellungen in der Art der Cartes Blanches, nicht ernster nehmen als andere zur Unterhaltung bestimmte öffentliche Scheindiskurse. Mit der geteilten Annahme einiger Chefredakteure, dass luxemburgische Zuhörer bestenfalls der Aufmerksamkeitsspanne eines durchschnittlichen Goldfisches fähig sind (persönliche Mitteilung eines Chefredakteurs), können solche Eilvorträge kaum mehr als seichteste Oberflächenbehandlung ihrer Themen ermöglichen. Cartes Blanches sind also schon rein strukturell zum gedankenlosen Konjugieren von Gemeinplätzen angelegt. Aus diesem geplanten Wortrauschen auszubrechen, bleibt dennoch gelegentlich teilweise möglich.

Das geschieht paradoxerweise auch dann, wenn sich der Autor eines solchen Eingriffs einer Aneinanderreihung offensichtlicher Fehlschlüsse und manipulativer Selektion bedient, um genau das zu verschweigen, was es zu sagen gäbe. Wenn Strohmann-Argumente, Schwarz-Weiß-Malerei (appeal to extremes), Gruppengeneralisierung, Verknüpfungsfehlschluss (conjunction fallacy), Stereotypisierung und Beliebtheitsargument (argumentum ad populum) in kürzester Darstellung für die Verteidigung der Wissenschaft mobilisiert werden, sollten wir hellhörig werden. Denn hier kommt es weniger auf das an, was gesagt wird und trivial anmutet als auf das, was indirekt mitgedacht und nicht offen dargelegt wird.

Volksverhetzung, Verleumdung, kalkulierte Falschinformation und „Komplottismus“ in „Pandemien oder Klimawandel“-Debatten gehören nicht ausschließlich zu den diskursiven Strategien gewaltbereiter Randgruppen. Auch Wissenschaftler, Ärzte, Politiker, hohe Beamte und Journalisten bedienen sich solcher rhetorischen Techniken ausgiebig, wenn es darum geht, die „schweigende Mehrheit“ auf Linie zu bringen. Ein Beispiel soll genügen.

Ein staatlicher Wissenschafts-Experte in Luxemburg ließ die Tageblatt-Leser und Radio 100,7-Hörer regelmäßig wissen, dass die nicht Geimpften „uns“, die Geimpften, in „Geiselhaft“ nehmen, dass ungeimpfte Kinder von ungeimpften Eltern ein Risiko darstellen und nicht zur Schule zugelassen werden sollten, und dass ungeimpfte Eltern „Täter“, also Verbrecher sind, die als „Viruszündschnur“ andere in Gefahr bringen. Dabei war im August und im September 2021, als diese Aussagen veröffentlicht wurden, gelinde gesagt, die Wirksamkeit der Impfungen und die Gefährlichkeit des Virus für Kinder keinesfalls so klar bewiesen, als es die Verleumdungen, Verunglimpfungen und Hassaufrufe des Wissenschaftlers voraussetzten. Zulässig waren solche moralischen Aburteilungen eines Wissenschaftlers ohnehin nicht, auch wenn sich ihre Voraussetzungen bestätigt hätten.

Dieser Wissenschaftler dürfte im Übrigen darüber informiert gewesen sein, dass die rettenden Impffirmen zwecks Notfallzulassung von Anfang an nur nachweisen mussten, dass ihre profitable Warensammlung sicher war und verhinderte, dass geimpfte Menschen krank wurden. Am 11. Dezember 2020, dem Tag der beschleunigten Notfallzulassung der neuen Impfstoffe durch die U.S. Food and Drug Administration, schrieb diese gewollt vorsichtig, dass der COVID-19-Impfstoff von Pfizer-BioNTech bei der Prävention von COVID-19 wirksam sein könnte (sic!).[1]

Wer damals lesen konnte, oder lesen wollte, was man eigentlich von einem Wissenschaftler, aber auch einem Politiker, hohen Beamten oder Journalisten hätte erwarten können, konnte tatsächlich in der provisorischen FDA-Zulassung lesen: „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Daten vor, die eine Aussage darüber zulassen, wie lange der Impfstoff schützt, und es gibt auch keine Hinweise darauf, dass der Impfstoff die Übertragung von SARS-CoV-2 von Mensch zu Mensch verhindert.“ Eine Aussage, die am 10. Oktober dieses Jahres seitens der betroffenen Firma von Janine Small, Präsidentin der internationalen Developed Markets von Pfizer, in einer Sitzung des EP-Sonderausschusses zur COVID-19-Pandemie bestätigt wurde.[2]

Anhand von solchen Beispielen, die man fast beliebig erweitern könnte, wird auch das rhetorische Spiel von Dr. Schiltz‘ Carte Blanche verständlicher. Dieser wiederholt nämlich das eingefahrene politisch-mediale Narrativ der Schwarz-Weiß-Malerei, um zwei bekannte imaginäre Gruppierungen gegenüberzustellen: die homogene Gruppe der Wissenschaftler und der schweigenden, anerkennenden Volksmehrheit und das einheitliche Lager einer gewaltbereiten Randgruppe von „Komplottisten“.

Das heißt dann auch, dass Wissenschaftler und Ärzte, die der Wissenschaft des Vorsitzenden des nationalen Forschungsfonds und den staatlichen Experten widersprachen, und deren gab es nicht wenige, dieser Alternative zufolge den „Komplottisten“ zugerechnet werden müssen. Science oblige.

Folglich versteht man auch, was das staatliche Wissenschaftsverständnis, als einzig akzeptable Kritik versteht. Als angemessene wissenschaftliche Kritik gilt nur solche, die nicht an den staatlichen Grundüberzeugungen rüttelt. Dass sich diese Überzeugungen von Anfang an weniger auf stichfeste Forschung, als auf opportunistisches Marketing und manipulatives Nudging stützen, dürfte inzwischen auch der rhetorisch zuträglichen „schweigenden Mehrheit“ bewusster geworden sein.

Dieselbe Beobachtung ließe sich auch auf den Unterschied zwischen den von wissenschaftlichen Studien erstellten Sterblichkeitsraten einerseits und der durch die geschickt provozierten Schockeffekte[3] politisch-medialen „Covid-Krise“ andererseits anwenden. Denn die wissenschaftlichen Ergebnisse haben sich von September 2020[4], über das WGO-Bulletin von Anfang 2021[5], bis heute[6] nicht entscheidend verändert.

Gegen die populistisch-manipulativen Vereinfachungen des Forschungsfonds-CEOs, müssen wir auch feststellen, dass die Angehörigen beider erdichteter Gruppierungen Verleumdungen, Hassreden und vorsätzliche Desinformation betrieben. Hinzu kam, dass auch demonstrierende kritische Bürger, die sich schwerlich auf gewaltbereite Randgruppen reduzieren lassen, nicht nur im Extremfall der real bewaffneten Gewalt von belgischen Sondereinsatztruppen exponiert waren.

Seit Dezember 2020 schien es also klar, dass die Unterscheidungslinie zwischen manipulativen „Komplottisten“ und ernsthaften Wissenschaftlern sich mitten durch die Wissenschaft, also mitten durch die politisch konstruierte Fiktion des sogenannten wissenschaftlichen Konsenses hindurch zog. Die nicht fundierte Diskriminierung von Ungeimpften, diente und dient offensichtlich immer noch als moralisch aufgeladene Verteidigung einer klar bestimmten, staatstragenden Wissenschaft.

Was bei der Verteidigungsrede dieser Staatswissenschaft also verschwiegen wurde, ist das wirkliche Unterscheidungskriterium zwischen guter Wissenschaft und verschwörerischer Desinformation. Wie unterscheidet man hier Wissenschaft von Desinformation, wahre Experten von „Komplottisten“?

Die Antwort auf diese Frage findet man selbstverständlich nicht in der Carte Blanche sondern, im staats-üblichen Marketingjargon auf den Webseiten des nationalen Forschungsfonds. Dort liest man, dass sich das FNR für die „öffentliche Forschung als Wettbewerbs für Luxemburg“ mit den Mitteln des Staates und der Privatwirtschaft einsetzt.[7] Staatlich-private Wissenschaft ist demgemäß, genauso wie die sonstige nationale Politik auch, vorrangig, wenn nicht ausschließlich auf ihren Marktwert im wirtschaftlichen Wettkampf angelegt. Dementsprechend ist dann auch das „nationale Interesse“ an der Wissenschaft zu verstehen.

Was das im Fall der „Covid-Krise“ konkret heißen kann, habe ich in einer detaillierteren Untersuchung im Juni 2021 schon auf diesen Webseiten, dargestellt.[8] Ähnliche Untersuchungen zur gewinnbringenden wissenschaftlichen Gesundheitspolitik wurden auch im April 2020[9]  in zwei Reporter.lu Artikel veröffentlicht.

Noch offensichtlicher werden die Ziele solcher öffentlich-privaten Interessensynergien, wenn man weiß, dass hohe ministerielle Beamte auch persönlich von den stillen wissenschaftlichen Partnerschaften als private Aktionäre profitieren. So erklärte z. B. der Direktor des nationalen Gesundheitsamts im Reporter.lu Interview[10], dass solche als Interessenkonflikte anmutenden Konvergenzen keineswegs problematisch sind. Immerhin werden hohe Beamten „von den Behörden ermutigt, (ihre) persönlichen Ersparnisse in private Unternehmen zu investieren“ (sic!), die dann als geschäftliche Partner des Staates fungieren. Honni qui mal y pense.

Man möchte fast gerne wissen, in welchem Ausmaß sich auch die gefährdeten öffentlichen Wissenschaftler und Experten an solchen staatlich-privaten Best Practices beteiligen.

Wer sich diese staatliche Wissenschaft dann noch näher ansieht, wird schnell auf komplexe finanzielle und persönliche (Interessekonflikte, Personalunion, zweifelhafte Einflussnahme und Interessenvertretung, Vermischung von Politik, Amt und Wirtschaft, usw.) Verschachtelungen stoßen, die den komplizierten Konstruktionen der ehemaligen Panama-Holdings in nichts nachstehen. Denn die wirtschaftspolitisch-wissenschaftlich-öffentlich-private Interessensynergie des Staates reicht von den Ministerien für Hochschulbildung und Forschung, für Gesundheit und für Wirtschaft über die diskrete nationale Kredit- und Investitionsgesellschaft und deren Exzellenz-Partner, das Luxembourg Institute of Science and Technology (‚wissenschaftliche‘ Mission: „Verjüngung der Industrie, Modernisierung der Mobilität, Digitalisierung der Wirtschaft, usw“), bis in den Vorstand der belvaler Startup-Universität.

Nicht umsonst lesen sich die Selbstdarstellungen des nationalen Recherchefonds, des Instituts für Gesundheit (LIH), des Instituts für Wissenschaft und Technologie (LIST) und teilweise sogar der Universität, wie die R&D Investitionsstrategien von PwC, KPMG, Ernst and Young und sonstigen Deloitte. Diese Strategien bestimmen dann auch eine wissenschaftliche Forschung die vor allem als staatlich unterstütztes Investitions- und Marketingprodukt fungiert. Aus der staatlich-privaten Perspektive der Return-on-Investment-Berechnungen ist Wissenschaft das, was gewinnbringendes Wissen schafft.[11]

Wie der Fall des Large Scale Testing zeigte, nutzt Wissenschaft dann in der Tat einigen Gesellschaften, wenn auch nicht unbedingt der Gesellschaft. Aber, werden die Wissenschaftsmanager einwenden, Unternehmen sind auch nur Menschen, und Beamtete und Wissenschaftler sind auch Aktionäre.

Folgen wir also den Empfehlungen von Staat, Politik und deren privatwirtschaftlichen Consultingfirmen und Investoren, die gemeinsam an der einträglichen privaten Staatswissenschaft arbeiten. Denn Kritiker dieser Wissenschaft, seien sie Wissenschaftler, Politiker, Journalisten oder selbst das protestierende Volk, wirken bei dieser Wissenschaft insgesamt geschäftsschädigend und sabotieren die wahren unternehmerischen Werte der Demokratie. Deshalb bedarf es weniger der Kritik als der stillen Akklamation der schweigenden Mehrheit. Nur sie garantiert die vom Forschungsfonds geforderte wissenschaftliche Freiheit, und unterstützt unbemerkt den geschäftsfördernden Wettbewerbsvorteil für Luxemburg.

 

Dr. Dr. Thierry Simonelli

 

[1] Commissioner, Office of the. 2020. « FDA Takes Key Action in Fight Against COVID-19 By Issuing Emergency Use Authorization for First COVID-19 Vaccine ». FDA. Consulté le 5 décembre 2022 (https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-takes-key-action-fight-against-covid-19-issuing-emergency-use-authorization-first-covid-19).

[2] https://multimedia.europarl.europa.eu/en/video/lessons-learned-and-recommendations-for-the-future-extracts-from-the-exchange-of-views-ep-special-committee-on-the-covid-19-pandemic_I231213

[3] S. Bude, Heinz. 2022. « Aus dem Maschinenraum der Beratung in Zeiten der Pandemie ». Soziologie 51(3):245‑55.

[4] Ioannidis, John P. A., Cathrine Axfors, et Despina G. Contopoulos-Ioannidis. 2020. « Population-Level COVID-19 Mortality Risk for Non-Elderly Individuals Overall and for Non-Elderly Individuals without Underlying Diseases in Pandemic Epicenters ». Environmental Research 188:109890

[5] Ioannidis, John P. A. 2021. « Infection fatality rate of COVID-19 inferred from seroprevalence data ». Bulletin of the World Health Organization 99(1):19-33F.

[6] COVID-19 Forecasting Team. 2022. « Variation in the COVID-19 Infection–Fatality Ratio by Age, Time, and Geography during the Pre-Vaccine Era: A Systematic Analysis ». The Lancet 399(10334):1469‑88.

Pezzullo, Angelo Maria, Cathrine Axfors, Despina G. Contopoulos-Ioannidis, Alexandre Apostolatos, et John P. A. Ioannidis. 2022. « Age-Stratified Infection Fatality Rate of COVID-19 in the Non-Elderly Informed from Pre-Vaccination National Seroprevalence Studies ». medRxiv 2022.10.11.22280963; doi: https://doi.org/10.1101/2022.10.11.22280963

[7] https://www.fnr.lu/what-we-do/

[8] S. „Covid 19: den Thierry Simonelli mat enger pointéierter Analyse,ë.a. iwwer den LST“. Guy Kaiser Online. (https://guykaiser.lu/covid-19-den-thierry-simonelli-mat-enger-pointeierter-analysee-a-iwwer-den-lst/ )

[9] Poujol, Véronique Schmit, Laurent 2020. „Corona-Massentests: Eine halbe Million Zweifel“. Reporter.lu. (https://www.reporter.lu/luxemburg-umstrittene-corona-massentests-eine-halbe-million-zweifel/ ).
Poujol, Véronique. 2020. „Tests de dépistage au coronavirus: Une ombre sur la stratégie du gouvernement“. Reporter.lu. (https://www.reporter.lu/luxembourg-coronavirus-une-ombre-sur-la-campagne-de-tests-de-depistage-massifs/ ).

[10] Poujol, Véronique. 2022. „Dépistage du Covid: Remous autour d’un laboratoire de recherche“. Reporter.lu. (https://www.reporter.lu/luxembourg-covid-remous-autour-dun-laboratoire-de-recherche/ ).

[11] In dem Sinn beklagte Michel Pauly, Senior Professor für Geschichte an der Universität Luxemburg, dass das nationale Forschungsfonds literarische, sozial– und humanwissenschaftliche Bücher nicht finanziell unterstütze. Dabei könnten, so der Professor, literarische und wissenschaftliche Bücher, durchaus zum Nation-Branding, also dem internationalen politisch-wirtschaftlichen Marketing Luxemburgs, beitragen. (Pauly, Michel. 12 juillet 2018. « E Plädoyer fir d’wëssenschaftlecht Buch ». radio 100,7. (https://www.100komma7.lu/article/kultur/e-pladoyer-fir-d-wessenschaftlecht-buch).)

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here