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Leserbrief in Sachen Useldingen: Fußballfeld zwecks Prestige? 

Leserbrief in Sachen Useldingen: Fußballfeld zwecks Prestige?
wikipedia.com

Mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag über den Irrsinn eines neuen Fußballfeldes in der Ortschaft Useldingen gelesen. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich der Argumentation Ihres Artikels in großen Teilen zustimme.

Meine beiden zwölf Jahre alten Jungen sind seit über zwei Jahren in einem Fußballverein aktiv und – wie der Zufall es will –  hat einer der beiden vor ca. drei Wochen ein Spiel in Useldingen gegen die lokale Mannschaft ausgetragen. Zum großen Ärgernis der Anrainer der bestehenden Fußballfelder möchte ich betonen, dass ein ernsthaftes Parkplatzproblem rundum die Fußballterrains in Useldingen besteht und die wenigen noch vorhandenen Parkplätze durch eine größere Baustelle unbenutzbar sind. So fuhr ich fast 20 Minuten umher, um einen annähernd anständigen Parkplatz unweit der “Useldinger Gare” zu finden.

Einmal auf dem Fußballfeld angekommen, sollte die Enttäuschung groß sein, als ich feststellen musste, dass der Rand des Fußballfeldes durch die vorhergehenden Niederschläge anständig durchnässt war und es sich nicht ohne Weiteres spielen ließ.

Ob ein mit synthetischem Rasen gespicktes Fußballfeld der Nässe entgegengewirkt hätte, mag ich bezweifeln, da die beiden Fußballfelder sich in unmittelbarer Nähe der “Atert” befinden und die Klimaveränderung wohl dazu beitragen wird, dass immer größere Mengen Regen in immer kürzeren Abständen vom Himmel herabfallen und die „Atert“ aus ihrem Bett herausdrängen werden.

Wohl bin ich nicht mit den lokalen Begebenheiten in Useldingen vertraut, allerdings stelle ich mir folgende berechtigte Fragen:

Braucht die Ortschaft Useldingen wirklich ein drittes Fußballfeld, nachdem sich bereits zwei Fußballfelder in einer ökologisch ziemlich ungünstigen Zone befinden? Wäre es nicht besser, zumindest eines der bestehenden Fußballfelder so zu amenagieren, dass die Spieler nicht genötigt sind, auf einer “Schlammwiese” zu spielen, statt ein drittes Feld in einer Überschwemmungszone zu planen?

Sollte, bevor über ein drittes Fußballfeld gesprochen wird, nicht zuerst einmal das Parkplatzproblem in Konzertierung mit den Anrainern gelöst werden?

Last but not least habe ich so meine Zweifel am synthetischen Rasen. Mir ist von Eltern, deren Kinder schon mehrere Jahre in verschiedenen Fußballvereinen aktiv sind, zugetragen worden, dass synthetischer Rasen kleine Plastikteilchen und Schwermetalle abwirft, die nicht nur für das Grundwasser, sondern auch für die darauf spielenden Kinder und Jugendlichen gesundheitsschädlich sein sollen.

Ich stimme Ihnen, lieber Artikelschreiber zu, dass der Bürgermeister von Useldingen Pollo Bodem mehr Mut zur Selbstkritik zeigen sollte, denn die Vermutung liegt tatsächlich nahe, dass hier jemand sich ein Denkmal setzen will. Bleibt zu hoffen, dass der Schuss nicht nach hinten losgeht, denn die Natur hat so ihre eigenen Gesetze.

Henri Fischbach

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