Recent Posts

Post Categories

Päng op dem Staat seng Hypokrisie! 
Fëmmen schued der Gesondheet. Richteg! De Staat mécht alles fir d’Leit virum Tubak ze schützen, esou gutt déi aktiv ewéi...
Luc Frieden: kee weidere Rutsch am neie Joer! 
politesch Meenungsëmfroen interesséiere virun allem déi Concernéiert selwer, also d’Politiker an och d’Press- virausgesat d’Resultat passt engem an de Krom....
Selena Mouni: Wahlpflicht in der Verfassung – ein überholtes Relikt in einer modernen Demokratie 
Im Zuge der aktuellen Diskussion darüber, neue Rechte in die luxemburgische Verfassung aufzunehmen – etwa das Recht auf Abtreibung –...
Déi Gréng: arem oder aremséileg? 
Op enger rezenter Pressekonferenz vun deene Gréngen housch et e.a.: “D’Regierung huet hir Prioritéiten an de leschte Méint kloer gesat....

Blog Post

Gesellschaft

Daniel Miltgen: HOCHWASSERSCHUTZ ANSTATT ARENEN FÜR BROT UND SPIELE 

Daniel Miltgen: HOCHWASSERSCHUTZ ANSTATT ARENEN FÜR BROT UND SPIELE
pixabay

 

Wenn ein Viertel aller Quartiere der Hauptstadt plötzlich wieder einmal unter Wasser stehen, liegt zweifelsohne Politikerversagen vor. Zugegeben, die Regenfälle waren ergiebig, banalisieren aber keinesfalls die fahrlässige laissez-faire laissez-passer Politik in Sachen Hochwasserschutz. Für viele Entscheidungsträger ist es dieser Tage mondän sich hinter dem Klimawandel zu verstecken, auch wenn der eindeutige Beweis erbracht werden kann, dass durch eine mangelnde und falsche Raumplanung aus einem Wetterereignis eine Katastrophe wurde. Hochwässer und Überschwemmungen können nicht nur Hab und Gut, sondern ganze Existenzen und im Extremfall Leben gefährden. Weil dem so ist, wurden vielerorts Massnahmen zum Schutz gegen Gefährdung oder Bedrohung durch Elementarereignisse getroffen.

Auch wenn es müssig wird, immer wieder die Stadt Wien als Paradebeispiel für eine gelungene Raumplanung zu bemühen, so kommt man nicht umhin auch beim Politikbereich Hochwasserschutz die Stadt an der Donau zu preisen. Wenn unsere Hauptstadtpolitiker publikumswirksam von einem hundertjährigen Hochwasserschutz der Alzette fantasieren, können die Wiener Entscheidungsträger stolz darauf hinweisen, dass die Donauregulierung für ein Hochwasser ausgelegt ist, das statistisch gesehen, nur einmal in mehreren tausend Jahren eintritt.

In Luxemburg Stadt punktet man aber lieber mit Prestigebauten der Superlative à la Stade de Luxembourg, eines der teuersten Stadien der Welt pro Sitzplatz betrachtet – eben eine perfekte Arena für Brot und Spiele, angelegt als Verkehrserreger mitten auf der grünen Wiese.

Daniel Miltgen

Luxemburg-Kirchberg        

Related posts

Verloossen eng Äntwert

Required fields are marked *