Nicht nur hierzulande haben so manche, die andere trotz ihrer eigenen sehr fragwürdigen bis inexistenten Geschichtskenntnisse belehren wollen, die Gelegenheit verpasst, sich in ihren Äußerungen zurückzuhalten. Dass jedoch auch Frau Kaja Kallas als „Außenministerin der EU“ sich der Gefahren ihrer öffentlichen Statements scheinbar nicht bewusst zu sein scheint, ist besonders in einer geopolitisch sehr ernsten Lage mehr als bedenklich…
Ihre rezenten, stereotypen Äußerungen über die vermeintlichen Stärken und Schwächen Russlands und Chinas sorgten nicht nur in Moskau für Kopfschütteln. Der Vorwurf an sie ist in der Tat ernst: Kaja Kallas machte die EU zum Gespött der Welt und beleidigte China. Diese Form der „Diplomatie“ ist in der aktuellen geopolitischen Lage nicht nur wenig hilfreich, sondern total kontraproduktiv. Die Estin, die schon mehrmals ob ihrer peinlichen Äußerungen, gar manifester Ignoranz, aufgefallen ist, hat dies als EU-Außenbeauftragte in einem rezenten und dokumentierten Auftritt bei eurodebates.tv leider bestens unter Beweis gestellt. Sie provozierte kürzlich – am 4. September – mit folgendem Unsinn:
wikipedia.org
„Sie werden dreister. Wir sehen einen Kampf der Narrative um den globalen Süden und den Rest der Welt. Ich war auf

einem ASEAN-Treffen, und Russland wandte sich an China, etwa so: „Russland und China kämpften im zweiten Weltkrieg. Wir haben den zweiten Weltkrieg gewonnen, wir haben die Nazis besiegt.“ Und ich dachte mir: Okay, das ist etwas Neues. Für alle, die die Geschichte kennen, ist das sehr fragwürdig. Aber ich kann Ihnen sagen, dass die Leute heutzutage die Geschichte nicht mehr studieren und sich nicht daran erinnern. Man kann sehen, dass sie dieses Narrativ glauben. Und dann machen die Chinesen Veranstaltungen, in denen sie den Kampf gegen Japan feiern.“
Im Fall von China mag Kallas noch argumentieren können, dass nicht China den Nazi-Verbündeten Japan besiegte, sondern dass die Unterstützung der USA ab 1941 entscheidend dafür war, dass Japan gegenüber China kapitulierte. Aber dass die Chinesen bis zum Schluss, unter großen Opfern, gegen die japanischen Invasoren gekämpft haben, dürfen die Chinesen sich durchaus zugutehalten. Im Fall der Sowjetunion sind ihre Bemerkungen jedoch von einer in ihrem Amt unverzeihlichen Ignoranz geprägt. Die Sowjetunion besiegte die eingefallenen Nazi-Truppen und schwächte Nazi-Deutschland damit entscheidend. Die Rote Armee stand als erste in Berlin.
Die EU droht in der Tat auf diplomatischem Parkett vollends zur Lachnummer der Welt zu verkommen. Die peinliche Aussage der Chefdiplomatin der EU blieb nicht unbemerkt. Ein Sprecher der chinesischen Regierung ließ in seiner Antwort (Videoausschnitt auf X) jegliche diplomatische Zurückhaltung beiseite: „Die Erklärung der wichtigen EU-Beamtin ist massiv ideologisch verzerrt. Ihr fehlt grundlegender gesunder Menschenverstand in Sachen Geschichte und sie schürt auf eklatante Weise Rivalität und Konfrontation. Das ist respektlos gegenüber der Geschichte des zweiten Weltkriegs (…). Es ist unverschämt und respektlos. China stellt sich dem strikt entgegen und verurteilt es scharf.“
Kann die für uns alle so wichtige EU sich weitere Signale eklatanter Führungsschwäche noch erlauben?
Oder, nach Goethe: „Ein Problem zu lösen heißt, sich vom Problem zu lösen.“
Und das „Problem“ innerhalb der EU – Führungselite ist sicherlich nicht Frau Kallas allein….
Der beitritt der baltenstaaten,welche oft von revanchistischen nazifreunden regiert werden,ist ohnehin eine kztastrophe fuer die EU.
Im fall Chinas ist auch klar dass die japanische armee in China sehr hohe verluste im 2.WK erlitten hat,welche die niederlage beschleunigten,ehe der atombombenabwurf der USA den japanern endgueltig das genick brach.
Aber das weiss man im baltikum wohl nicht wo viele noch der deutschen niederlage nachtrauerten
Dazu muss man sagen, dass Baltenstaatnachbar Finnland genauso eine dubiose Rolle im Krieg gespielt hat. Später, als selbständiges und nicht Bündnissmitglied hat sich die anfangs selbstbewusste finnische Führung Anfang 2023 ihrer damaligen Waffenbrüderschaft zu Nazi-Deutschland anscheinend erinnert, daraufhin hat anscheinend das große Muffensausen angefangen, und man hat sich unter den Rockzipfel der Nato geflüchtet. Die integrale finnische Luftwaffe ist noch bis August 2025 unter dem Hakenkreuz geflogen. Wobei man auch erwähnen muss, dass das Hakenkreuz schon seit 1918 Bestandteil der finnischen Heraldik ist. Aber spätestens nach 1945 hätte man sich dem negativen symbolträchtigen Nazizeichen entledigen müssen.