Seltene Erden: Die 17 Elemente, die entscheiden, ob wir im 21. Jahrhundert leben oder ins finstere Mittelalter zurückfallen
Wer die Seltenen Erden nicht beherrscht, verliert nicht nur Wettbewerbsfähigkeit, er verliert die Moderne und die Post-Moderne selbst.
Diese 17 unscheinbaren Metalle, weil Sie gar nicht selten sind, (Lanthan bis Lutetium plus Yttrium und Scandium) sind keine netten Zusatzstoffe. Nur diese “Gewürzmetalle “, ermöglichen alle eiskalten Bruchtechnologien, die buchstäblich alles umkrempeln, womit die Menschheit bisher Energie erzeugt, speichert, transportiert und nutzt, alle Werkzeuge, alle Industrieprozesse, alle Chips und damit die KI und die Quantentechnologien!
Ohne Seltene Erden funktioniert 2025/2050 schlicht gar nichts mehr:
– Windkraft: Eine 15-MW-Offshore-Turbine braucht 600 kg Neodym + 80 kg Dysprosium. Ohne diese Magnete wird aus „grüner Energie“ ein teurer, schwerer, ineffizienter Stahlklotz. – Elektromobilität: Jeder E-Motor braucht 1–3 kg NdFeB-Magnete. Ohne sie bleibt das Auto ein 2-Tonnen-Golfwagen mit 1995er-Reichweite.
– Robotik & Industrie 4.0: Jeder hochpräzise Servomotor, jeder Cobot, jede automatisierte Fertigungslinie lebt von Dysprosium und Terbium.
– Rechenzentren & KI: Jeder Serverlüfter, jede Festplatten-Spindel, jede Hochleistungs-GPU braucht diese Magnete.
– Verteidigung: F-35, Hyperschallraketen, Laserkanonen – alles steht und fällt mit Samarium, Dysprosium und Gadolinium.
– Medizintechnik: MRT-Geräte, Krebsdiagnostik, Targeted Drug Delivery – ohne Europium und Gadolinium blind.
– Der ukrainische Drohnen-Krieg schon gar nicht! Und Brussel pumpt noch weitere Milliarden hinein, und andere können per Knopfdruck den Krieg in Minuten lahmlegen!
Wer die Lieferkette der Lanthaniden nicht kontrolliert, wird abgehängt – und zwar brutal.
2025 kontrolliert China
– 70 % der Rohförderung
– 92–97 % der Trenn- und Raffinationskapazitäten – 95 %+ der Permanentmagnet-Produktion

Ein einziger Export-Lizenzstempel aus Peking kann / wird morgen ganze Industriezweige in Europa und den USA lahmlegen. Und inzwischen kann China den ganzen woken Westen erpressen. Das ist keine Theorie – das ist 2010 (Japan) und 2025 (USA/EU) bereits passiert. Während dessen verlagerten alle “schlauen” europaischen Firmen (Rhodia, Solvay, Vacuumschmelze, etc.) wichtige Patente in chinesischen JV – Joint Ventures – und ermöglichsten damit den chinesischen Zugriff auf Kernbereiche!
Die Luxemburger „Kreislaufwirtschaft“-Illusion
Weniger als 1 % der Seltenen Erden werden heute recycelt.
Die Magnete sind fest eingeklebt, die Trennchemie ist teuflisch, radioaktiv und energieintensiv. Und Brüssel hat úberhaupt keine Ahnung und schon gar kein Konzept wie man REMTECH (rare earth materials technologies) umkrempelt!
Selbst die wildesten EU-Pläne schaffen bis 2040 maximal 25 % Recycling – und auch das nur, wenn jemand die dreckigen Anlagen baut, die niemand in Europa bauen will.
Die harte Wahrheit in einem Satz: Wer bis 2035 keine eigene, souveräne Versorgung mit getrennten Seltenen Erden und Magnetproduktion hat (Bergbau + Hydrometallurgie zur Raffinierung + Magnetfabriken), der wird nicht „ein bisschen weniger wettbewerbsfähig“.
Der wird technologisch ins frühe Mittelalter zurückkatapultiert – mit Windrädern aus dem 18. Jahrhundert, Elektroautos aus den 1910er Jahren und einer Industrie, die nur noch zuliefert für die, die die 17 Elemente wirklich beherrschen.
Seltene Erden sind das neue Kerosen – nur schlimmer, die “Vitamine des Technologsacchen Fortschritt” wie bereits Dr O. Kahanovitch – Akademie fǔr Wissenschaften der Ukraine – in den 1920er formulierte.
Wer das verpennt, wacht nicht in einer „nachhaltigen Kreislaufwirtschaft“ auf.
Er wacht in einer Welt auf, in der andere die Lichter anschalten dürfen – und er dafür bezahlt. Sehr viel bezahlt, da sieht doch die Reformwut der luxemburger Regierung und europäischen Idioten, bei den “Rentenanpassungen” richtig lächerlich aus!
Die verpasste Chance Luxemburgs: Marcello Eusani, REMTECH und das große Ignorieren der Seltenen Erden

Een échantillon vun Néodyme
Luxemburg – das Land, das sich 2008/2010 noch als Finanzparadies fühlte, während die Welt schon ahnte, dass Seltene Erden (SE) die wahren Könige der Zukunft sein würden. Marcello Eusani, ein Visionär (er steht als Pfadfinder für alle Forschung und Entwicklungspläne der Provincia di Milano 1993 / 2005) und einem Plan für den REMTECH Investment Fonds, kam genau zu dem Zeitpunkt in das Große Herzogtum, als China die Welt mit Exportquoten kitzelte und Europa noch dachte, Nachhaltigkeit bedeute, mehr Fondsmanager pro Quadratkilometer zu haben. Aber lassen Sie uns das Schritt für Schritt durchgehen – mit all dem bitteren Humor, den eine verpasste Chance verdient.
Der Einstieg: Eusani und seine Vision von einemn REMTECH – Rare Earth Technology Fund!
2008 landet Eusani in Luxemburg, dem Mekka der Investmentfonds, und klopft beim European Investment Fund (EIF) – (ohne co-funding vom EIF wird kein Investment Fund in Europa finanziert) an die Tür. Der Plan? Der REMTECH-Fonds, ein Vehikel, um in Seltene Erden Technologien zu investieren – jene 17 “Vitamine des Technologischen Fortschritts”, ohne die E-Autos zu Blechkarren werden, Windräder zu Vogelschreckern und Smartphones zu teuren Backsteinen.
REMTECH versprach, Werkzeuge, Maschinen und Energieprozesse umzukrempeln: Mehr Effizienz mit weniger Material, Disruption pur für das 21. Jahrhundert, “ All in One”! Wie ökologisch ist das denn wenn ein Smartphone über 300 kg Elektroschrott einspart, denn in jedem Smartphone gibt es ausser dem Telefon, über 100 verschiedene Geräte:
Klassische Kommunikation
- Festnetztelefon / Haustelefon
- Anrufbeantworter
- Faxgerät
- Pager (Piepser)
- SMS-Gerät (z. B. alte T9-Handys)
Fotografie & Video
- Kompaktkamera (Point-and-Shoot)
- Spiegelreflexkamera / Systemkamera (für 90 % der Hobbyfotografen)
- Camcorder / Videokamera
- Fotofilm + Entwicklungsgerät
- 10.Diascanner / Negativscanner
- Selfie-Stick (meist überflüssig durch Weitwinkel-Frontkamera)
Audio & Musik
- 12.Walkman / Discman / MP3-Player (iPod etc.)
- 13.CD-Player / MiniDisc-Player
- 14.Kassettenrekorder / Diktiergerät
- 15.Radio (UKW/DAB)
- 16.Externer Lautsprecher (Bluetooth ersetzt viele HiFi-Anlagen)
Navigation & Reisen
- 17.Auto-Navigationsgerät (TomTom, Garmin)
- 18.Straßenatlas / Stadtplan
- 19.Kompass
- 20.Höhenmesser / Barometer (für Wanderer)
- 21.Reisewecker
- 22.Reiseführer (Lonely Planet etc. als App)
Büro & Produktivität
- 23.Taschenrechner (auch wissenschaftlich)
- 24.Kalender / Terminplaner (Filofax)
- 25.Notizblock / Schreibblock
- 26.Diktiergerät (für Journalisten/Anwälte)
- 27.Scanner (Dokumentenscanner)
- 28.Drucker (teilweise – Fotos & Dokumente per Cloud/App)
- 29.Visitenkarten-Scanner
- 30.Übersetzungsgerät (z. B. alte Pocket-Translator)
Unterhaltung & Gaming
- 31.Tragbare Spielkonsole (Game Boy, PSP, Nintendo DS)
- 32.Taschenfernseher
- 33.E-Book-Reader (teilweise – Kindle etc. noch existent, aber stark rückläufig)
- 34.Fernbedienung (für TV, Streaming-Boxen etc. per App)
Zeit & Fitness
- 35.Armbanduhr / Stoppuhr
- 36.Schrittzähler / Fitness-Tracker (Fitbit etc.)
- 37.Pulsmesser / Herzfrequenzmesser
- 38.Schlaftracker
- 39.Waage (teilweise über smarte Waagen + App)
Sonstiges Alltagsgeräte
- 40.Taschenlampe
- 41.Spiegel (Selfie-Kamera)
- 42.Wasserwaage
- 43.Lineal / Maßband
- 44.Lupe
- 45.Barcode-/QR-Code-Scanner
- 46.Ticketautomat (Bahn, Kino, Parken)
- 47.Geldbeutel / Bargeld (dank Apple Pay, Google Pay, Alipay)
- 48.Schlüsselbund (Auto, Haustür per NFC/Bluetooth)
- 49.Bordbuch / Tankquittung (Apps ersetzen Papier)
- 50.Fotoalbum (physisch)
Professionelle Geräte (teilweise ersetzt)
- 51.Tonbandgerät (Journalismus)
- 52.Lichtmessgerät (Fotografie)
- 53.Lautstärkemesser (Akustik)
- 54.Thermometer / Infrarot-Thermometer
- 55.Endoskop-Kamera (für Handwerker)
- 56.Oszilloskop (für Elektroniker – via Apps + Adapter)
- 57.Sternenkarte / Planetarium (Apps wie SkyView)
Bonus: Geräte, die fast ausgestorben sind
- 58.Wörterbuch (Langenscheidt in Papierform)
- 59.Enzyklopädie (Brockhaus, Encyclopædia Britannica)
- 60.Telefonbuch
- 61.Fahrplanauskunft (gedruckt)
- 62.Kinoprogramm-Zeitung
- 63.
Mehr als Ökologie, das ist Superökologie!
Für den EIF war’s wohl eher nach “zu dreckig für unser Portfolio”. Der Antrag? Abgeschmettert. Stattdessen engagiert Eusani die Kanzlei “Arendt & Medernach”, die Elite unter Luxemburgs Anwälten, um den Fonds juristisch aufzupolieren. Aber selbst mit schicken Verträgen: Kein Deal. Ausser Spesen, nichts gewesen!
Und dann, wie aus dem Nichts, wird plötzlich eine belgische Firma hellhörig: Solvay. Der Chemie-Riese aus Belgien, der schon 2014 an Recycling von SE aus Leuchtstofflampen bastelte und über 1.000 Tonnen verarbeitet hatte. Plötzlich “spitz” auf SE? Zufall? Oder wurde Solvay den Kaffee, der in Luxemburg gekocht wurde, zugeschanzt?.
Der militärische Slapstick: Mancinelli vs. Nilles
Eusani versuchte, die Sache strategisch zu pushen: Ein Treffen mit Romain Mancinelli (mit dem er 3 Jahre lang die Schulbank drückte), der gerade am 1. Dezember 2014 zum Chef der luxemburgischen Armee avancierte. Thema? Die militärische Bedeutung der SE – F-35-Jets brauchen 400 kg davon, Hyperschallraketen ohne Dysprosium sind Feuerwerkskörper. Mancinellis Antwort? Ein kühles “Nein danke, totale Abwesenheit!”. Zu riskant, zu futuristisch, zu… un-luxemburgisch? Nur “Colonel Nilles” (vermutlich ein Nischenheld aus dem Stab, der die Sache für brillant hielt) war an Bord. Der Rest der Armee? Wahrscheinlich zu beschäftigt mit dem Image-Problem: Zu dicke Bewerber und zu wenig PR. Sarkasmus- Alarm: Luxemburgs Armee, die 900 Mann stark ist, lehnt ab, was heute für NATO-Drohnen essenziell wäre. Bravo!
Die bürokratische Wand: Fohl, Ministerium und der “grüne Wokismus”
Eusani pitcht bei “Camil Fohl” und bei Herrn “Ben Fayot” (und direkt beim “Luxemburger Wirtschaftsministerium”. Ergebnis? “Unwichtig”. Selbst Firmen, deren Überleben an SE hing, wie “Ackermann”, die 2014 schon an kritischen Materialien bastelte. Kein Interesse!
Selbst der Chefmanipulierer von den SE – die alte “Minerais”, inzwischen Traxys Europe SA wollte seine Positionen auf SE nicht hergeben.
Und dann die Krönung: Firmen wie Société Electrique de l’Our (SEO) SA und Energiespeicher-Initiativen? Null Bock. Warum? Weil sie alle im “selbstgerechten grünen Woke-Bad” plantschen – Degrowth-Theorien vom Club of Rome, Bullshit-Jobs bei NGOs und die Illusion, dass Nachhaltigkeit aus Workshops entsteht, nicht aus dreckiger Chemie. Energiespeicher ohne SE? Klar, mit Bleiakkus aus dem 19. Jahrhundert. Woke? Check. Nützlich?
Selbst die Rothschild-Bank zeigt die kühle Schulter…
Die bittere Bilanz: Luxemburgs selbstgemachter Mittelalter-Trip
2014 war der Moment: Eusani bot den Einstieg in die SE-Revolution – Fonds, Militär, Wirtschaft. Luxemburg sagte: “Nein, danke, wir bleiben bei Fonds und Asteroiden-Mining- Fantasien” (die 2016 kamen, aber immer noch null Tonnen SE aus dem All liefern). Heute, 2025, importiert Luxemburg 100% SE, während Solvay in Belgien boomt und China lacht. Die “Vitamine des technologischen Fortschritts” wurden ignoriert – und jetzt? Luxemburg plantscht in NGO- Berichten, während Polen und Marokko die Raffinerien bauen.
Sarkasmus pur: Luxemburg, das Land, das 2010 dachte, SE seien “unwichtig”, feiert heute Space-Mining mit null Output. Die Armee lehnt strategische Brieferings ab, das Ministerium priorisiert “grüne” Talsohlen-Projekte, und alle fühlen sich so woke, dass sie die Abhängigkeit von Peking als “divers” verkaufen.
Fazit: Eusani war der Weckruf. Luxemburg hat geschnarcht. Willkommen im grünen Mittelalter – mit Bio-Kerzen und einem ETF auf Asteroiden, die nie landen.
Chinas Selten-Erden-Dominanz 2025
Die 17 Vitamine des Technologischen Fortschritts – und Peking hat die einzige Apotheke der Welt
Stand Dezember 2025: China kontrolliert nicht einfach nur einen Rohstoff. China kontrolliert die komplette Zukunft der Menschheit. Und macht dabei noch nicht mal einen besonders bösen Eindruck – nur einen, der genau weiß, wo der Schalter sitzt.
Die harten Zahlen – kurz, brutal, ungeschminkt :

Die ganze Lieferkette: Abbau Trennung/Raffination :China-Anteil 2025 ; 70 % 92–97 %
Was das bedeutet : Bayan Obo allein = größtes Vorkommen der Welt
Selbst australisches Erz wird nach China, nach Malaysia und Vietnam geschickt
Was das bedeutet : 98 % aller E-Auto- und Windkraftmagnete
Ein Kilo Dysprosium = Gebrauchtwagenpreis, wenn Peking will
Permanentmagnete (NdFeB) :95–97 %
Schwere Seltene Erden : 99%. (Dy, Tb)
Die Zeitlinie der totalen Demütigung
1986 – Deng Xiaoping „Der Mittlere Osten hat Öl, wir haben Seltene Erden.“ Startet das 863-Programm, baut 39 Spezialuniversitäten, subventioniert die dreckigste Chemie der Welt und lacht sich ins Fäustchen.
2010 – Japan Fischerboot-Streit → totales Embargo → Preise ×10 in drei Monaten → Japan kuscht.
2025 – USA & Europa April: Lizenzpflicht für 7 Elemente → Preise +300 %, BMW und Renault stehen still. Oktober: weitere 5 Elemente + Magnete + Ausrüstung → selbst Produkte mit 0,1 % chinesischen SE dürfen nicht mehr an „feindliche“ Militärs. November: „Großzügige“ Ein-Jahres-Frist nach Trump-Xi-Deal – aber die schweren Elemente bleiben weiter eingefroren. Übersetzung: „Wir lassen euch atmen, aber nur so viel, wie wir wollen.“
Der Westen versucht’s mit „bahnbrechender Technologie“ ; (also dem, was man sagt, wenn man eigentlich keine Ahnung hat)
- Solvay in La Rochelle: Europas erste China-freie Trennanlage → 8 000 t/Jahr (ca. 3 % des Bedarfs). Standing Ovations und Tränen der Rührung.
- Neo Performance Materials in Estland: 2026 erste Magnetfabrik ohne China → Kapazität reicht für 0,8 % der EU-Windkraft.
- Recycling-Quote Europa: stolze 0,7 % → Ziel 2030: 4 %. (Für eine einzige 15-MW- Turbine bräuchten wir bis dahin 312 Jahre Dauerbetrieb.)
China baut in der gleichen Zeit 400 neue Trennanlagen und fragt sich, warum wir überhaupt noch reden.
Die bittere Pointe
Die 17 Vitamine des Technologischen Fortschritts sind keine nette Beilage. Sie sind das Betriebssystem der gesamten Moderne. Ohne sie:
- kein E-Auto mit mehr als 80 km Reichweite
- keine Windkraftanlage über 2 MW
- kein 5G, kein MRT, kein Hyperschallflugzeug
- keine funktionierende Verteidigung
China hat das 1986 kapiert und die Pille geschluckt. Wir haben stattdessen 50 Jahre lang Degrowth, DEI und „Kreislaufwirtschafts-Workshops“ zelebriert.
2030 wird Peking den Preis bestimmen – pro Gramm. Und wir werden zahlen. Freiwillig. Mit Lächeln und Nachhaltigkeitsbericht.
Denn nichts sagt „Wir haben die Zukunft verspielt“ schöner als ein veganer Smoothie und eine Kerze aus fairem Algenwachs.
Gute Nacht, Europa. Die Lichter gehen aus – aber wenigstens inklusiv, divers und mit gutem Gewissen.
Die Clinton-Ära und der Verrat an der US-Neodym-Magneten-Industrie: Demontage, Abtransport – und Chinas Jackpot
Ach, die 1990er – die Zeit, als die USA noch dachten, Globalisierung sei ein Kuschelkurs und nicht der größte Tech-Verrat seit dem Verkauf Manhattans. Unter Bill Clinton, dem Meister der “Drittweg”-Ökonomie und des Saxofons, wurde die amerikanische Dominanz bei Seltenen Erden (SE) – speziell Neodym-Magnete – nicht nur verschenkt, sondern in Containern nach China verpackt und mit einem “Viel Spaß!”-Brief versehen. Das Ergebnis? Heute hängt die US-Verteidigung von Peking ab, und die “Vitamine des Technologischen Fortschritts” sind chinesisches Monopolgut. Lassen Sie uns das in Zeitlupe durchgehen – mit all dem bitteren Humor, den ein solcher Selbstmord verdient.
Der Hintergrund: Von US-Hegemonie zur Selbstsabotage
Bis in die 1980er war die USA der unangefochtene SE-König: Die Mountain-Pass-Mine in Kalifornien

lieferte 60–70 % der globalen SE, und Firmen wie Magnequench (eine GM- Tochter) produzierten 85 % der weltweiten Neodym-Eisen-Bor-Magnete (NdFeB) – essenziell für Smart Bombs, Computer, EVs und Jet-Triebwerke. Diese Magnete sind keine Spielerei: Sie sind 10-mal stärker als alles andere, machen aus Windrädern Kraftwerke und aus Raketen Präzisionswaffen. Aber dann kam Clinton (1993–2001) mit seiner neoliberalen “End-of-History”-Blase: Deregulierung, Freihandel und Umweltregeln, die US-Minen in die Knie zwangen.
Schlüssel-Fehler 1996: Clinton schließt das US Bureau of Mines – das Herzstück der SE- Forschung und -Produktion. Begründung? Budgetkürzungen und “moderne Wirtschaft”. Gleichzeitig verschärfen IAEA und NRC Regeln für radioaktive Abfälle (Thorium in SE- Erz): Transport und Verarbeitung werden zur Haftungs-Alptraum. US-Minen wie Mountain Pass (Molycorp) gehen pleite, weil die Kosten explodieren – während China mit Null- Umweltschutz und Billiglohn die Tore aufreißt. Ergebnis: US-Produktion von 100 % auf 0 % in einem Jahrzehnt. Der Westen feierte “Freihandel”, China baute heimlich sein Imperium.
Der Skandal: Magnequenchs Demontage und der China-Transfer
Der Höhepunkt? Magnequench International, die US-Führerin bei NdFeB-Magneten (85 % Marktanteil, Pentagon-Lieferant für Smart Bombs). 1995 verkauft GM (unter Clintons Freihandels-Welle) Magnequench an ein Konsortium mit zwei chinesischen Firmen (einschließlich SAN Huan New Material, Beijing) – genehmigt vom CFIUS (Committee on Foreign Investment in the US), das unter Clinton saß. Begründung? “Sicherheitsbedenken minimal, es gibt ja andere Produzenten.” (Spoiler: Gab’s nicht.)
Was folgte? Systematischer Abbau:
- 1998: Magnequench baut Fabriken in China – nah am Rohstoff (Bayan Obo).
- 2000: Kauf einer US-Fabrik in Valparaiso, Indiana – und gleich China-Produktion
hochgefahren.
- 2001: Schließung der Originalfabrik in Anderson, Indiana – 200 Jobs weg, Maschinen demontiert.
- 2003: Valparaiso-Fabrik dicht – weitere 225 Jobs futsch, Ausrüstung per Container nach China verschifft. Indiana-Politiker (Bayh, Visclosky) flehen Bush an: “Das macht uns wehrlos!” – zu spät, der Schaden war angerichtet.
Der Transfer war kein Zufall: Chinesische Investoren (u.a. via Sextant Group) schnappten sich Know-how, Patente und Maschinen – alles mit CFIUS-OK (baksheesh) unter Clinton. Ergebnis: USA ohne heimische NdFeB-Produktion, China mit 95 % Weltmarktanteil bis 2025.
Die Konsequenzen: Von “Freihandel” zur Erpressung
Clintons Politik (WTO-Beitritt Chinas 2001) war der Katalysator: Billigimporte aus China (dank Null-Umweltschutz) zerstörten US-Minen, während Beijing Subventionen pumpte. Heute: US-Verteidigung (F-35 braucht 400 kg SE) und Tech (EVs, Wind) 100 % abhängig – China sperrt 2025 Exporte, Preise explodieren. Sarkasmus-Alarm: Clinton nannte es “Win- Win” – USA und Europa gewannen Arbeitslosigkeit (cf Eusani: The Western jobless Growth), China die Weltmacht.
Die bittere Lektion – und warum’s im Westen richtig wehtut
Der “Demontage-Transfer” war kein Unfall, sondern neoliberaler Wahnsinn: Umweltregeln + Freihandel = Suizid. Heute pumpt Trump Milliarden in MP Materials, aber der Schaden ist irreversibel – China hat die Vitamine, wir die Rechnung!
Guillaume Kroll